Ski alpin WM
Österreich gewinnt Team-Gold in Are

Die Ski-Asse aus Österreich haben zum Abschluss der alpinen Weltmeisterschaften im schwedischen Are die Goldmedaille im Teamwettbewerb gewonnen. Zweiter wurde Schweden vor der Schweiz auf Rang drei.

Vor zwei Jahren waren sie wenigstens noch gemeinsam stark, zum Abschluss der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Are aber reichte es für Titelverteidiger Deutschland im so genannten "Nations Team Event" nicht einmal zu einer Medaille. Während Österreich ohne große Probleme mit 18 Punkten die dritte Goldmedaille und damit doch noch die Medaillenwertung gewann, belegte das Sextett des DSV nur Rang sieben (54 Punkte). Silber gewann Schweden (33), Bronze die Schweiz (39).

Der Titel der Deutschen war bereits nach den vier Läufen im Super-G weg, nach dem zweiten Slalom-Durchgang hatten sie dann auch keine Chance mehr auf eine Medaille: Alois Vogl (Lohberg) riskierte alles, schied aber wie am Vortag im Spezialslalom aus und wurde mit der Höchstpunktzahl elf "bestraft". "Ich wollte halt unbedingt Erster werden, weil wir schon so weit hinten lagen", sagte der 34-Jährige. Zuvor hatte Monika Bergmann-Schmuderer (Lam) das DSV-Sextett durch einen dritten Rang auf acht Zähler ans "Stockerl" herangebracht.

In den Super-G-Läufen fuhr nur Stephan Keppler im vierten Durchgang eine ansprechende Platzierung heraus. Der 23-Jährige kam immerhin auf Rang fünf hinter Marc Berthod (Schweiz), Benjamin Raich (Österreich), Francois Bourque (Kanada) und Tim Jittloff (USA). Für Alpindirektor Wolfgang Maier war danach aber zumindest eine Medaille nicht völlig außer Reichweite - Deutschland lag auf Rang acht, zwölf Punkte hinter Rang drei. "Man kann schon noch spekulieren. Der Titel aber ist weg."

Schwache Leistung von Haltmayr

Enttäuschend war bereits die erste Fahrt von Petra Haltmayr, die nur Rang acht belegte. "Dass Petra eine so schwache Leistung bietet, war nicht zu erwarten", bemängelte Maier. Nachdem Felix Neureuther im zweiten Lauf nur Rang neun gegen Fahrer wie Fritz Strobl (Österreich), John Kucera (Kanada) oder Massimiliano Blardone (Italien) und Daniel Albrecht (Schweiz) erreichte, konnte auch Maria Riesch nicht aufholen. Die Partenkirchenerin kam im dritten Lauf nur auf Rang sieben.

"Ich habe einen großen Fehler gemacht, der hat viel Zeit gekostet", sagte Riesch, die außerdem mit der schlechten Sicht am Areskutan nicht zurecht kam. So lagen selbst Slalom-Spezialisten wie Michaela Kirchgasser (Österreich), Tanja Poutiainen (Finnland) oder Anne-Sophie Barthet (Frankreich) vor der Deutschen. Im Slalom zeigte die 22-Jährige aber eine ansprechende Leistung und belegte in ihrem lauf den fünften Rang - für die Aufholjagd war es nach dem Aus von Vogl da aber schon zu spät.

© SID

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