Ski alpin WM: Pärson im Abfahrts-Training vorne, Riesch Achte

Ski alpin WM
Pärson im Abfahrts-Training vorne, Riesch Achte

Nach ihrem Sieg im Super-G peilt Anja Pärson in Are das zweite WM-Gold vor heimischem Publikum an. Im zweiten Abfahrtstraining lag die Schwedin deutlich vorne. Verbessert zeigte sich Maria Riesch auf Platz acht.

Maria Riesch tastet sich bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in schwedischen Are immer weiter an die Top-Läuferinnen heran. Nach Rang elf im ersten Training für die Abfahrt am Sonntag fuhr die Partenkirchenerin bei der zweiten Testfahrt am Donnerstag schon die achtbeste Zeit. In 1:28,39 Minuten fehlten ihr auf der "WM-Strecke" 0,49 Sekunden auf Rang drei, den Nadia Styger aus der Schweiz erreichte.

"Es geht von Tag zu Tag besser", sagte Riesch nach ihrer zweiten Trainingsfahrt am Areskutan erfreut: "Der Spaßfaktor ist wieder da, ich fahre wieder aggressiver, ich fühle mich wieder in meinem Element." Vor der Abfahrt am Sonntag steht allerdings noch die "Super-Kombination" am Freitag (12.30 Uhr Abfahrt, 16.00 Uhr Slalom/jeweils live ARD, Eurosport) auf dem WM-Programm. Für die Deutsche eine weitere Chance, für die Spezialabfahrt zu testen.

Optimistisch darf Riesch auch stimmen, dass die Strecke für die Abfahrt nach zahlreichen Ausfällen im ersten Training von der Rennjury entschärft wurde und derzeit gute Sichtverhältnisse in Are herrschen.

Haltmayr und Co. fahren hinterher

Weniger gut präsentierten sich am Donnerstag die drei anderen DSV-Läuferinnen: Gina Stechert (Oberstdorf) und Petra Haltmayr (Rettenberg) erreichten nur die Ränge 38 und 48, Fanny Chmelar aus Partenkirchen, die in der "Super-Kombi" am Freitag starten wird, belegte Rang 44.

In einer anderen Liga fährt offensichtlich Anja Pärson, die am Dienstag bereits erfolgreich ihren Titel im Super-G verteidigt hatte. Die 25 Jahre alte Schwedin fuhr auch im zweiten Abfahrtstraining am Donnerstag die Bestzeit, in 1:26,90 Minuten lag sie klar vor Lindsey Kildow aus den USA (1,00 Sekunden zurück) und Styger (1,06). "Ich kann im Rennen noch mehr Gas geben. Die anderen müssen schon sehr hart arbeiten, wenn sie schneller sein wollen als ich", behauptete die fünfache Weltmeisterin.

© SID

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