Ski alpin WM
Rebensburg und Hölzl auf Medaillenkurs

Die deutschen Starterinnen Viktoria Rebensburg und Kathrin Hölzl liegen nach dem ersten Riesenslalom-Durchgang bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in aussichtsreicher Position.

Mit Viktoria Rebensburg und Kathrin Hölzl greifen bei den 40. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Val d'Isere gleich zwei Läuferinnen nach der ersten Medaille für den Deutschen Skiverband (DSV). Nach dem ersten Riesenslalom-Durchgang auf der anspruchsvollen Strecke "Face de Bellevarde" liegt das Duo auf den Plätzen drei und vier und hat damit eine gute Ausgangsposition für das Finale (ab 13.30 Uhr).

Die Bestzeit legte die Top-Favoritin Kathrin Zettel mit 59,53 Sekunden vor, die Finnin Tanja Poutiainen hat als Zweite 0,40 Sekunden Rückstand auf die Österreicherin. Rebensburg (Kreuth) folgt weitere 0,17 Sekunden zurück, Hölzl (Bischofswiesen) hat einen Rückstand von 0,68 Sekunden auf Zettel. Maria Riesch (Partenkirchen) schlug sich achtbar und ist 1,73 Sekunden zurück, damit 13. im Zwischenklassement.

Die Frauen-Trainer hatten einige Tage vor dem Rennen mit einem Boykott für den Fall gedroht, dass ihre Athletinnen tatsächlich auf der vereisten "Face" antreten müssten. Aufgrund der heftigen Schneefälle in den vergangenen Tagen wurde die Piste aber weicher, die Lage hatte sich somit etwas entschärft - und der Boykott fand nicht statt. Dennoch verlangte die Strecke den Läuferinnen alles ab - zumal es während des Rennens schneite und die Sicht schlecht war.

© SID

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