Ski alpin WM
Team-Wettbewerb von Absage bedroht

Die Austragung des Team-Wettbewerbs bei der Ski-WM in Val d'Isere am Mittwoch ist stark gefährdet. Unwetter machten eine Präperation der Piste bislang unmöglich.

Der Team-Wettbewerb bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Val d'Isere droht den Witterungs- und Pistenverhältnissen zum Opfer zu fallen. Am Dienstagabend hing auf dem Berg "Bellevarde" eine Lawine fest, die keine Präparierung der "Face de Bellevarde" zuließ. Zudem fegten Böen mit bis zu 160 km/h über die Strecke. Das Lawinenkommando von Val d'Isere nahm am Abend erste Sprengungen vor.

Der Wetterbericht für Mittwoch verheißt jedoch nichts Gutes: Nach anhaltenden Schneefällen, die am Montagabend eingesetzt hatten, sagten die Meteorologen bis Mittwochvormittag bis zu 50 Zentimeter Neuschnee voraus. Zudem werden für den Team-Wettbewerb, der um 11.00 Uhr mit dem Super-G beginnen soll, Böen von bis zu 60 km/h erwartet. Auch ein einstweiliges Vorziehen des Slaloms ist nicht möglich, da die Flutlichtanlage am Rande der "Bellevarde" nicht die Strecke für den Super-G ausleuchten kann.

Medaillenchancen stünden gut

Sollte der "Nations Team Event" wider Erwarten ausgetragen werden können, darf sich die deutsche Mannschaft sogar realistische Medaillenchancen ausrechnen. Bei der Bekanntgabe der Aufstellungen für das Rennen überraschte die Konkurrenz am Dienstagabend mit der Nominierung von zahlreichen Ersatzleuten: Kaum eine der insgesamt nur neun Mannschaften ginge mit der bestmöglichen Besetzung in das Rennen - im Gegensatz zur deutschen.

Fehlen würden unter anderem Doppel-Weltmeisterin Lindsey Vonn, Bode Miller und Ted Ligety (USA), Benjamin Raich (Österreich), Jean-Baptiste Grange (Frankreich), die zweimalige Silbermedaillen-Gewinnerin Lara Gut (Schweiz), Anja Pärson (Schweden) und Abfahrtsweltmeister John Kucera (Kanada).

© SID

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