Ski-WM in St. Moritz Neureuther möchte wieder „der alte Felix“ sein

2013 hatte Neureuther vor der WM sechs Podestplätze eingefahren, vor zwei Jahren waren es sieben - in diesem Winter steht der Zähler bei drei. Bei seinen achten Weltmeisterschaften will er „wieder der alte Felix sein“.
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Der 32-Jährige will bei seinen achten Weltmeisterschaften wieder überzeugen. Am Sonntag geht es wieder auf die Piste. Quelle: dpa
Felix Neureuther

Der 32-Jährige will bei seinen achten Weltmeisterschaften wieder überzeugen. Am Sonntag geht es wieder auf die Piste.

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Garmisch-PartenkirchenWenn die Ski-WM in St. Moritz am Montagabend eröffnet wird, hat Felix Neureuther einen Trainingstag irgendwo in den Alpen hinter sich. Am Sonntag will Deutschlands bester Skirennfahrer wieder zurück auf die Piste, nachdem er wegen einer Knieblessur zuletzt einige Tage aussetzen musste. „Es geht echt besser. Die Pause war wichtig, ich habe wirklich absolut gar nichts gemacht, nur Therapie. Ich war viel im Wasser, was für mein Knie sehr gut war“, sagte Neureuther in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Bis zu seinem ersten Einsatz in St. Moritz hat er noch Zeit. Die erste Woche mit den Speedevents in Abfahrt und Super-G verfolgt der 32-Jährige aus der Ferne. Erst in der zweiten Woche mit dem Team-Event am Dienstag, dem Riesenslalom am Freitag und dem Slalom am letzten Wettkampftag geht es auch für Neureuther um Medaillen.

Die Tage bis zu seinem WM-Comeback im Engadin - schon seine ersten Weltmeisterschaften vor 14 Jahren waren in dem Nobelort in der Schweiz - braucht Neureuther aber nicht nur, um völlig gesund zu werden. Auch an der wichtigen Materialabstimmung von Schuh, Bindung und Ski muss er noch feilen. „Mein persönliches Ziel ist, dieses Aha-Erlebnis zu haben, dass ich das Gefühl habe, jetzt wieder der alte Felix zu sein. Dass ich das Gefühl habe fürs Material und mich bis ans Limit pushen kann“, berichtete Neureuther. „Wenn mir das gelingt, dann weiß ich, dass ich sehr schnell Skifahren kann.“

Die beliebtesten Skigebiete der Alpen
Wo ist das beste Skigebiet?
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Es ist gar nicht so einfach, für den Skiurlaub das passende Ziel zu finden. Das Handelsblatt hat eine kleine Entscheidungshilfe zusammengestellt. Sie basiert auf der Umfrage „Best Ski Resort“ von Mountain Management zusammen mit der Universität Innsbruck. 49.000 Sportler erläuterten am Rande der Abfahrten, wo sie am liebsten auf die Bretter steigen. Deutsche und französische Ziele haben es nicht in die Top zehn geschafft. Dafür finden sich dort je vier Orte aus der Schweiz und Italien und zwei in Österreich. Ein Überblick.

Für preisbewusste Urlauber: Sulden
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Skifahren ist teuer, keine Frage. Das beste Angebot für ihr Geld haben die befragten Skiurlauber in Sulden ausgemacht. Der Ort am Ortler liegt in der Kategorie Preis/Leistung ganz vorne. Es folgen Livigno, Sextner Dolomiten, Serfaus-Fiss-Ladis sowie Kronplatz.

Tolles Ambiente: Der Arlberg
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Wer hat die schönsten Hotels, wo sind die ansprechendsten Appartements zu finden? Die Befragten sind sich einig: Nirgendwo lässt sich so gut übernachten wie in Lech am Arlberg. Zudem bietet der Nobelskiort seit diesem Winter auch das größte Skigebiet Österreichs. Auf Platz zwei folgt Sulden, danach stehen Zermatt, Kronplatz und Saas Fee.

Traumziel der Freerider: Laax in der Schweiz.
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Wer Schanzen und Halfpipes sucht, der ist in Graubünden am besten aufgehoben. Laax steht in der Gunst der Freestyle-Fans ganz oben. Mit attraktiven Snowparks punkten bei den Wintersportlern zudem Livigno, Serfaus-Fiss-Ladis, Kronplatz und St. Moritz.

Beim Après-Ski ganz vorne: Ischgl
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Skifahren ist nur eine Seite des Winterurlaubs. Für viele Gäste ist das Après-Ski mindestens genauso wichtig. Der Umfrage zufolge lässt sich im österreichischen Ischgl am besten feiern, auf den Rängen folgen St. Anton am Arlberg, Livigno, Zermatt und Sölden.

Für Kilometerfresser: Val Gardena
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Wer viel Wert auf ein riesiges Skigebiet legt, der fährt ins Grödnertal. Die Pisten der Sella-Ronda sind bei Kilometerfressern die beliebtesten in den ganzen Alpen. Auf den weiteren Rängen in der Kategorie „Skigebietsgröße“ folgen Zermatt, Alta Badia, Les 3 Vallées und Ischgl. Die Größe des Skigebietes ist für viele Skifahrer das wichtigste Kriterium, wenn sie sich für einen Urlaubsort entscheiden. In die Top fünf der besten Ski-Resorts schafften es allerdings fünf andere Gebiete...

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Für Wintersportler, die natürlichen Schnee schätzen, ist das schweizerische Saas Fee die erste Wahl. Durch seine Gletscher kann das Dorf im Wallis Naturschnee garantieren, im Gegensatz zu vielen niedriger gelegenen Orten. Die weiteren Favoriten der Skifahrer in der Kategorie Schneesicherheit: Zermatt, Livigno, Sulden und der Stubaier Gletscher. Im Bild ist der Pitztaler Gletscher in Österreich zu sehen.

Noch aber, das gesteht er, habe er dieses Gefühl weder im Rennen noch im Training. Die Konsequenz: Vor dem ersten WM-Rennen hat der Techniker deutlich weniger Podestplätze im Weltcup eingefahren als in den vergangenen WM-Jahren. 2013 waren es sechs, 2015 sieben - in diesem Winter steht der Zähler bei drei.

„Ich habe es schon auch vorher probiert. Vor allem was den Slalom betrifft, ist es nicht so locker und geschmeidig gelaufen, wie ich mir das gewünscht habe. Ich arbeite daran, dieses Momentum wieder zu finden“, sagte er vor seiner achten WM. Denn nach Team-Gold 2005, Team-Bronze 2013 und den beiden Slalom-Plaketten von 2013 und 2015 möchte Neureuther bei den aller Wahrscheinlichkeit nach letzten Weltmeisterschaften seiner Laufbahn noch mal aufs Podest.

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