Skispringen DM
Meistertitel für Uhrmann und Kircheisen

Bei den deutschen Ski-Meisterschaften hat Olympiasieger Michael Uhrmann den Titel bei den Spezialspringern geholt, während Martin Schmitt als 22. enttäuschte. Kombinierer Björn Kircheisen gewann seinen zweiten Titel.

Skispringer Michael Uhrmann (Rastbüchl) und Kombinierer Björn Kircheisen haben bei den deutschen Ski-Meisterschaften in Oberhof ihre ersten Titel ergattert. Bei den Spezialspringern erreichte der Team-Olympiasieger von 2002 bei Sturm und Regen 138 Meter und erhielt dafür die Note von 149,4 Punkten. Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) stürzte mit 111,5 Metern auf Platz 22 ab. Das Mattenspringen wurde wegen der irregulären Bedingungen nach einem Sprung abgebrochen. Der Team-Olympiazweite Kircheisen gewann 24 Stunden nach seinem Triumph im Sprint auch den Einzelwettkampf überlegen vor dem zweimaligen Silbergewinner Christian Beetz (Biberau) und Olympiasieger Georg Hettich (Schonach).

Ackermann verzichtet auf Langlauf

"Ich bin sehr glücklich, meine ersten beiden deutschen Meistertitel tun sehr gut. Im Winter greife ich an", erklärte der überragende Kircheisen. Der Johanngeorgenstädter hatte nach zwei 131,5 Meter-Flügen schon nach dem Springen geführt und verteidigte die Führung bei den 15,7km auf Inlineskates souverän. Der am Vortag noch drittplatzierte Doppel-Weltmeister Ronny Ackermann (Dermbach) startete nach seinem 20. Platz im Springen beim Langlauf nicht mehr.

Uhrmann konnte dagegen feiern: "Der erste Titel war überfällig. Ich fühle mich nach meinem Skiwechsel gut gerüstet für den Winter. Die Bedingungen heute waren zwar sehr schwierig, aber nicht gefährlich." Von den wechselnden Winden profitierten die Außenseiter Nico Faller (Breitnau/124,9 Punkte) und Andreas Wank (Oberhof/121,8), die hinter dem mit 149,4 Zählern unschlagbaren Uhrmann die weiteren Medaillen gewannen.

Enttäuschung bei Schmitt und Späth

Der viermalige Weltmeister Schmitt stürzte nach einem 111,5-Meter-Hüpfer auf Platz 22 ab: "Das nennt man vom Winde verweht." Auch Titelverteidiger Georg Späth (Oberstdorf) enttäuschte als Siebter. Die Chance zur Rehabilitierung besteht beim Teamspringen am Sonntag, mit dem die wegen Terminknappheit bei den Winterstarts in den Herbst verlegten Titelkämpfe enden.

© SID

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