Skispringen International
DSV kämpft weiter für seine "Dreischanzentournee"

Trotz der ersten Absage des Weltverbandes FIS hält der Deutsche Ski-Verband weiter an seinen Plänen zur "Dreischanzentournee" fest. Das erklärte DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller.

Die Idee der "Dreischanzentournee" löste beim Deutschen Ski-Verband Begeisterung aus, nun soll trotz der ersten Rückschläge weiter an diesem Konzept festgehalten werden. Obwohl Weltcup-Direktor Walter Hofer bei der Sitzung des Sprunglauf-Komitees des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) den Vorschlag abgelehnt hatte, weil die entsprechenden Anträge des DSV nicht vorlagen, setzt sich DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller weiter für die Aufnahme des Springens in Klingenthal (11. Februar) in den Weltcup-Kalender ein.

Gemeinsam mit der Veranstaltung in Willingen (7./8. Februar) und dem Skifliegen in Oberstdorf (14./15. Februar) soll das Springen auf der Vogtlandschanze in Klingenthal eine Tournee bilden, bei der zusätzliche Preisgelder einen Anreiz bieten sollen.

Diese Tournee wäre neben der traditionellen Vierschanzentournee mit den deutschen Stationen Oberstdorf (30. Oktober) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) sowie dem "Nordic Tournament" in Finnland und Norwegen die dritte Tournee im Weltcup-Kalender.

Eder: "Der DSV will seit Jahren diese Tournee"

Warum die Anträge nicht beim Weltverband eingegangen sind, konnte DSV-Pressesprecher Ralph Eder nicht erklären. "Sollten Unterlagen wirklich fehlen, wird Thomas Pfüller alles unternehmen, um dies im Sinne von Klingenthal zu klären. Der DSV will seit Jahren diese Tournee und ist von der Idee nach wie vor begeistert", sagte Eder.

Der Deutsche Ski-Verband muss sich aber beeilen. Ab 15. Mai wird der Weltcupkalender beim FIS-Kongress in Südafrika endgültig verabschiedet. Für den 7. Mai hat der DSV zu einem Treffen der Weltcup-Veranstalter ins "Haus des Ski" nach Planegg bei München geladen. Auch Vertreter aus Klingenthal sollen dabei sein.

© SID

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