Skispringen International
DSV-Nachwuchsadler stürzen in St. Moritz ab

Als bester Deutscher belegte Nico Faller beim Weihnachtsspringen in St. Moritz den 23. Platz. In Abwesenheit der deutschen Topspringer kam beim Sieg des Tschechen Borek Sedlak kein weiterer DSV-Starter ins Finale.

Die deutschen Nachwuchs-Skispringer konnten beim 94. Weihnachtsspringen in St. Moritz nicht im Vorderfeld platzieren. In Abwesenheit der zwölf Vierschanzentournee-Starter um Geheimfavorit Michael Uhrmann schaffte der 17 Jahre junge Nico Faller (Breitnau) als Einziger den Sprung ins Finale und landete auf dem enttäuschenden 29. Platz. Für Sprünge auf 89 und 78,5 Meter erhielt Faller die Note von 168,5 Punkten.

Lokalmatador Simon Ammann auf Rang zwölf

Den Sieg auf der Normalschanze im Schweizer Wintersportort holte sich überraschend der Tscheche Borek Sedlak mit 226,5 Punkten für 95 und 94,5 Meter. Der Slowene Rok Urbanc belegte trotz der Tagesbestweite von 98,5 Metern nur Platz zwei gemeinsam mit dem 37-Jährigen japanischen Springer-Urgestein Masahiko Harada (224,5 Punkte).

Der Großteil der Weltelite schonte sich bei dem zum B-Weltcup gehörenden Springen für die am Donnerstag in Oberstdorf beginnende 54. Vierschanzentournee. Nur Doppel-Olympiasieger Simon Ammann (Schweiz) war beim Heimspringen am Start und lieferte als Zwölfter eine enttäuschende Leistung ab. Für den letzten deutschen Sieg beim Weihnachtsspringen hatte Martin Schmitt im Jahr 1997 gesorgt.

© SID

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