Skispringen International
Lange Pause für Horlacher nach erfolgreicher OP

Die Operation von Skispringer Kevin Horlacher nach seinem Brustwirbelbruch ist erfolgreich verlaufen. Allerdings wird der 18-Jährige monatelang pausieren müssen.

Der schwer gestürzte Auswahl-Skispringer Kevin Horlacher ist nach seinem Brustwirbelbruch operiert worden. Der eineinhalbstündige Eingriff in der Unfallklinik Murnau verlief nach Einschätzung des Chefarztes Dr. Oliver Gonschorek erfolgreich. Der 18-Jährige werde nach Meinung des Chirurgen keine bleibenden Schäden davontragen, müsse aber eine mehrmonatige Wettkampfpause einlegen.

"Nach einem etwa zweiwöchigen stationären Aufenthalt wird Kevin mit Rehabilitationsmaßnahmen beginnen können. Wenn alles optimal läuft, sollte der Wirbelkörper in einigen Monaten wieder voll belastbar sein", erklärte Gonschorek. Der im sächsischen Klingenthal schwer gestürzte Springer war zuvor von Leipzig nach Murnau verlegt worden.

Der verletzte Wirbelkörper des siebten Brustwirbels war in der Operation mit einem Schraubstangensystem stabilisiert worden. Bei dieser Methode werden Schrauben in die benachbarten, unverletzten Wirbelkörper eingebracht und über Längsstäbe miteinander verbunden. Der verletzte Wirbelkörper wird dadurch überbrückt.

"Das ganze Team ist erleichtert, dass die Operation positiv verlaufen ist", sagte Bundestrainer Werner Schuster: "Wir wünschen Kevin, dass er sich schnell erholt und er bald wieder springen kann." Der Teenager gilt seit seiner Nominierung für die Nordische Ski-WM 2007 als eine der größten deutschen Skisprung-Hoffnungen, seine beste Platzierung im Weltcup war bislang ein 25. Rang.

© SID

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