Skispringen International
Malysz ist erster Sieger in der Vogtland-Arena

Die erste große Bewährungsprobe hat die Vogtland-Arena mit Bravour bestanden. Adam Malysz gewann den Sommer-Grand-Prix auf der neuen Schanze in Klingenthal, bester Deutscher war Christian Ulmer auf Rang 16.

Adam Malysz ist der Sieger der ersten großen Skisprung-Gala in der nagelneuen Vogtland-Arena in Klingenthal. Der Ex-Weltmeister gewann den Sommer-Grand-Prix und verwies vor 12 100 begeisterten Fans verwies den nach dem ersten Durchgang noch führenden Team-Olympiasieger Andreas Widhölzl aus Österreich sowie Tami Kiuru aus Finnland auf die nächsten Plätze.

Bester aus der insgesamt nicht überzeugenden Mannschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) war der Umsteiger aus der Nordischen Komination, Christian Ulmer (Wiesensteig) auf Platz 16. Die Routiniers Michael Uhrmann (Rastbüchl) und Martin Schmitt (Furtwangen) kamen auf die Ränge 18 sowie 21. Georg Späth (Oberstdorf) belegte im Finale der besten 30 den letzten Platz.

"Das war schon ganz in Ordnung. Nach der Verletzung habe ich körperlich wieder aufgeholt", sagte der Olympia-Vierte Uhrmann, der im Finale einen blitzsauberen 131-m-Flug zeigte: "Eigentlich bin ich zwar mitten in den Skitests und müsste trainieren. Aber ein Heimspringen vor so einer Kulisse konnte ich doch nicht auslassen."

Schmitt: "Endlich geht es wieder aufwärts"

"Endlich geht es wieder aufwärts. Ich war zwar heute nicht ganz zufrieden, aber ich merke, dass mein verändertes Training Erfolg hat", sagte Schmitt. Der viermalige Weltmeister hatte im Sommer ein Mattenspringen in Oberstdorf gewonnen und damit seinen ersten großen Sieg nach über vier Jahren gefeiert. In Klingenthal stürzte Schmitt im Training, blieb aber unverletzt.

"Wir waren den ganzen Sommer auf Anschluss, insgesamt bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf ganz zufrieden", bilanzierte Bundestrainer Peter Rohwein den Verlauf der bislang neun Grand-Prix des nacholympischen Sommers. Das Finale der Wettkampfserie findet am Dienstag (15.00 Uhr) auf der Großschanze im Oberhofer Kanzlersgrund statt.

Nur Lob für neue Vogtland-Arena

Die fast 15 Mill. Euro teure neue Vogtland-Arena an der Grenze zu Tschechien bestand den ersten großen Test mit Bravour und wurde von der nahezu komplett vertretenen Weltelite in den höchsten Tönen gelobt. "Wir werden auf dieser Schanze sicher in Zukunft Weltcups sehen", erklärte DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller. Und auch der Renndirektor des Weltverbandes FIS, Walter Hofer, machte den 12 000 in den sächischen Musikwinkel gepilgerten Fans Hoffnung: "Die Anlage ist absolut tauglich für einen Weltcup."

© SID

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