Skispringen International
Schuster hält Preisgeldverteilung für unsinnig

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster hat die Preisgeldverteilung bei der Team Tour kritisiert. "Dass der zweite und dritte Platz wertlos sind, verstehe ich nicht", so Schuster.

Bundestrainer Werner Schuster hat die Preisgeldverteilung bei der neuen Team Tour der Skispringer kritisiert. "Die Team Tour ist eine tolle Idee. Aber dass der Erste 100 000 Euro kassiert und der zweite und dritte Platz wertlos sind, kann ich nicht verstehen. Da sollte man etwas ändern", sagte Schuster vor dem Finale der deutschen "Dreischanzentournee" am Wochenende in Oberstdorf.

Vor den beiden Skiflug-Wettkämpfen haben nur noch Spitzenreiter Österreich (1920,7 Punkte) und Norwegen (1 889,2) Chancen auf die 100 000 Euro für die beste Nation. Deutschland liegt nach den Springen in Willingen und Klingenthal chancenlos auf Platz fünf (1 694,6).

Schuster kritisierte zudem den Termin der Team Tour direkt vor den Weltmeisterschaften in Liberec: "Es ist unwahrscheinlich schwierig, den Spagat zwischen einer erfolgreichen Tour und einer erfolgreichen WM zu schaffen. Schließlich wollen wir in Liberec eine Medaille gewinnen."

Im kommenden Winter ist die "Dreischanzentournee" bislang direkt vor Olympia in Vancouver geplant. Allerdings will Skisprung-Chef Walter Hofer vom Internationalen Skiverband FIS den Termin noch vorverlegen. Die neue Tour ist bis 2013 gesichert.

© SID

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