Skispringen International
Späth liefert Schuster zum Einstand einen Sieg

Skispringer Georg Späth hat den Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten gewonnen und lieferte dem neuen Trainer Werner Schuster einen gelungenen Einstand. Michael Neumayer wurde Vierter.

Georg Späth hat den überzeugenden Auftritt der deutschen Skispringer beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten mit dem Triumph im Einzelspringen gekrönt. Mit einem überragenden zweiten Sprung auf die Tagesbestweite von 110 Metern feierte der Oberstdorfer mit 277,0 Punkten seinen zweiten Sieg nach 2006. "Es geht aufwärts. Das war den Sieg für das ganze Team", meinte der mit 6 000 Schweizer Franken Preisgeld belohnte Späth.

Auf den Plätzen landeten bei der gelungenen Premiere des neuen Bundestrainers Werner Schuster die Österreicher Andreas Kofler (269,5) und Thomas Morgenstern (259,0). Michael Neumayer (Berchtesgaden/257,5) belegte Platz vier.

Schmitt: "Unsere Arbeit trägt erste Früchte"

Das glänzende deutsche Resultat komplettierten Martin Schmitt (Furtwangen) auf Platz acht und Michael Uhrmann (Rastbüchl) als Zehnter. "Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir zuletzt mit vier Springern unter den Top Ten waren", sagte der viermalige Weltmeister Schmitt: "Unsere Arbeit trägt erste Früchte. Das gibt zusätzlichen Schub für den weiteren Weg nach oben." Im Teamwettbewerb hatte das deutsche Quartett zuvor einen starken zweiten Platz nur 5,5 Punkte hinter Seriensieger Österreich belegt.

"Das ist eine Bestätigung, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen, aber wir sind noch lange nicht am Ende. Wir werden die Arbeit fortführen", erklärte Schuster. Der Österreicher hat seit seinem Amtsantritt im April die Blockade in den Köpfen der deutschen Adler gelöst und einen neuen Teamgeist entfacht.

"Georg ist der Wahnsinn, und so gut waren wir als Team lange nicht. Aber bis zum Winter ist es noch lange", warnte Uhrmann: "Wir haben ein gutes Fundament, jetzt müssen wir die nächsten Schritte tun."

Heimsieg für Kombinierer Hettich

Bei den Kombinierern feierte Olympiasieger Georg Hettich einen umjubelten Heimsieg. Das neue Format mit einem Sprung und einem 10-km-Langlauf, das im Winter einzige Wettkampfform sein soll, erlebte dabei eine erfolgreiche Premiere.

"Ich bin total glücklich, dass ich in der Heimat gewonnen habe. Ich habe im Springen einiges umgestellt, jetzt kann ich wieder ganz vorn dabei sein", sagte Hettich. Nach einem 99-Meter-Sprung lag er auf Platz sieben, holte im Langlauf den 54-Sekunden-Rückstand auf regennasser Piste auf und war im Zielsprint nicht zu schlagen.

© SID

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