Skispringen National
"DSV-Adler" wollen in Hinterzarten jubeln

Wenn am Wochenende der 14. Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten beginnt, wollen die deutschen Skispringer die durchwachsene vergangene Saison vergessen machen. Auch Martin Schmitt will endlich wieder vorne landen.

Die deutschen Skispringer wollen ihre Fans beim Auftakt des 14. Sommer-Grand-Prix am Wochenende in Hinterzarten jubeln lassen. Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt will deutlich machen, dass er das Skispringen noch nicht verlernt hat: "Ich will zeigen, dass ich im Aufwärtstrend bin. Die Chemie in der Mannschaft mit einer Mischung aus jungen und älteren Athleten stimmt, und die Zusammenarbeit im Trainerteam ist besser geworden."

Als Titelverteidiger geht im Schwarzwald Georg Späth (Oberstdorf) an den Start, der im vergangenen Jahr das Auftaktspringen gewonnen hatte. Danach erlebte er einen völlig verpatzten Winter: "Es war nicht leicht, bei Null anzufangen. Aber ich bin auf dem Weg nach oben."

Zudem nominierte Bundestrainer Peter Rohwein den deutschen Meister Stephan Hocke (Schmiedefeld). Hinzu kommen die drei Talente Felix Schoft (Partenkirchen), Kevin Horlacher (Degenfeld) und Pascal Bodmer (Meßstetten).

Nach dem Auftakt in Deutschland wird das Youngster-Trio wieder im Continental-Cup starten. Ihre Plätze werden bei den folgenden Sommer-Grand-Prix-Springen von Jörg Ritzerfeld (Oberhof), Christian Ulmer (Wiesensteig) und einem weiteren Springer besetzt.

Verletzter Uhrmann muss weiter pausieren

Der deutsche Vorflieger Michael Uhrmann fehlt nach seiner schweren Fußverletzung beim Sommer-Grand-Prix. Auch sein Einsatz im Weltcup ist in diesem Winter zweifelhaft. Der Olympiasieger von 2002 muss sogar um die Fortsetzung seiner Karriere bangen.

Insgesamt stehen beim Sommer-Grand-Prix elf Springen auf dem Programm, die jeweils mit 12 000 Schweizer Franken dotiert sind. Zum Abschluss der Sommerserie gibt es die Springen in Oberhof (3. Oktober) und Klingenthal (6. Oktober).

© SID

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