Skispringen National
Garmischs Sprungschanze soll Kunstwerk werden

2 007 soll in Garmisch-Partenkirchen eine neue Sprungschanze gebaut werden. Der Architekt verspricht ein sportliches Kunstwerk, das zum neuen Wahrzeichen der bayrischen Stadt werden soll.

Ein neu entstehendes sportliches Kunstwerk könnte das neue Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen werden. Die neue Sprungschanze, die 2007 gebaut wird, kommt ohne Sprungturm aus. "Die Schanze entwickelt sich aus Tribüne und Anlauf wie eine Skulptur", erklärte der Münchner Architekt Christoph Mayr bei der Präsentation des Modells, das sich bei einem europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb durchgesetzt hat.

50 Meter wird die neue Schanze am Olympia-Skistadion mit elegantem Schwung schräg nach oben ragen. "Das wird das neue Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen", sagte Toni Guggemoos, Chef des SC Partenkirchen, des Ausrichters des traditionellen Neujahrsskispringens.

Die neue Schanze soll acht bis zehn Mill. Euro kosten und an der Stelle der alten Anlage im Olympiastadion von 1936 entstehen. Der in den letzten Jahren mehrfach umgebaute alte Bakken hatte kein Zertifikat des Internationalen Skiverbandes FIS mehr erhalten und wird nach dem Neujahrsspringen 2007 abgerissen. Gemeinde, Ski-Club, der Freistaat Bayern und der Bund finanzieren gemeinsam die neue Schanze. Das Vorhaben ist Teil des Umbaus des Olympia-Geländes für die Alpine Ski-WM, die 2011 am Zugspitz-Massiv ausgetragen wird.

© SID

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