Skispringen National
Hannawald nach Leidenszeit "wieder glücklich"

Sven Hannawald hat mehr als zwei Jahre nach seinem offiziellen Rücktritt sein Burn-out-Syndrom offenbar überwunden. Er sei nicht mehr in psychologischer Behandlung und beschäftige sich wieder mehr mit dem Skispringen.

Der frühere Skisprung-Star Sven Hannawald hat sein Burn-out-Syndrom über zwei Jahre nach seinem offiziellen Rücktritt offenbar überwunden und ist mit seiner jungen Familie glücklich. "Ich bin zurzeit nicht in psychologischer Behandlung", sagte der 33-Jährige im Interview mit der Bild am Sonntag.

Der Olympiasieger und erste Tournee-Grand-Slam-Gewinner der Geschichte beschäftigt sich nach eigener Aussage wieder mehr mit Skispringen. "In den ersten ein, zwei Jahren habe ich gelitten wie ein Hund, wenn ich vor dem Fernseher saß oder an der Schanze zuschaute", sagte er: "Jetzt merke ich, dass ich nicht mehr alles automatisch abblocke, dass es mir leichter fällt."

Mit Freundin Nadine hat "Hanni" den fast einjährigen Sohn Matteo und wohnt in einer kleinen Wohnung in Berlin, dort spielt er für eine Betriebs-Mannschaft Fußball. Einen Job hat der einstige Vorzeigeathlet nicht. "Es ist schwer, für mich etwas zu finden, das mir den gleichen Kick gibt wie das Skispringen", sagte Hannawald. Er bewundere Michael Schumacher, wie er nach seiner Karriere sein Leben neu gestaltet habe.

Hannawald war am 3. August 2005 nach langer Pause offiziell zurückgetreten.

© SID

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