Skispringen National
Rohwein fordert strukturelle Änderungen

Für seine Vertragsverlängerung als Skisprung-Bundestrainer stellt Peter Rohwein Forderungen: "Es müssen Änderungen in der Struktur her. Ich möchte auch Erfolge sehen."

Peter Rohwein geht in die Offensive: Der nach wie vor in der Kritik stehende Skisprung-Bundestrainer hat Bedingungen für seine Vertragsverlängerung gestellt. "Dafür müssen Änderungen in der Struktur her. Ich mache das ja nicht bloß zum Spaß. Ich möchte auch Erfolge sehen. Es sind einige Bedingungen, die ich nach dem Winter stelle", sagte Rohwein der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA). Konkrete Forderungen stellte Rohwein nicht, er sprach lediglich von organisatorischen und strukturellen Änderungen, die notwendig seien, um mit den jungen Leuten Erfolg zu haben.

Heftige Kritik aus den Reihen der Heimtrainer

Zuletzt hatte es während der Vierschanzentournee heftige Kritik von Seiten der Heimtrainer an Rohwein gegeben. Der Österreicher Heinz Kuttin hatte dem Chefcoach mangelnde Kommunikation vorgeworfen. Nach dem Trainergipfel hatte sich Kuttin Anfang Januar allerdings bei dem durch Michael Neumayers dritten Tourneeplatz gestärkten Rohwein entschuldigt. Bei dem von Sportdirektor Thomas Pfüller geleiteten Treffen sicherten die Austria-Heimtrainer um Kuttin Rohwein die volle Unterstützung zu.

Seit Tournee-Ende lieferten die deutschen Springern allerdings erneut nur durchwachsene Leistungen ab, so dass Rohwein erneut in die Schusslinie geriet. Bei der Skiflug-WM vom 21. bis 24. Februar fordert der Deutsche Skiverband (DSV) eine Medaille im Team-Wettbewerb.

© SID

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