Skispringen National
Rohwein will nicht an seinem Stuhl kleben

Skisprung-Bundestrainer Peter Rohwein treibt die Diskussion um seine eigene Zukunft weiter voran. "Ich bin der Letzte, der an seinem Stuhl klebt", sagte der Bayer.

Die Zukunft des in der Kritik stehenden Skisprung-Bundestrainers Peter Rohwein bleibt fraglich. Der Bayer erklärte, dass er seinen Posten zur Verfügung stellen wolle, wenn er nicht mehr das Vertrauen der Athleten habe. "Das wäre der einzige Grund, dem ich mich beugen würde. Ich bin der Letzte, der an seinem Stuhl klebt", sagte Rohwein der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Auch die heftigen Attacken der österreichischen Heimtrainer Stefan Horngacher und Heinz Kuttin im Dezember hat Rohwein offenbar noch nicht verdaut. "Wir arbeiten momentan im Sinne des Sports zusammen. Aber es werden immer wieder Probleme auf uns zukommen", meinte der Chefcoach. Er werde sich dies am Ende der Saison durch den Kopf gehen lassen.

Nordische Kombination als Vorbild

Rohwein verwies auf die Nordische Kombination als Vorbild für eine optimale Zusammenarbeit unter den Trainern. "Sie fährt seit acht bis zehn Jahren mit dem gleichen Trainerstamm. Die verstehen sich blind, und sie vertrauen sich - und das ist ganz, ganz wichtig", meinte der Trainer, von 2000 bis 2004 selbst Sprungtrainer in der Kombination.

Das gleiche versuche man jetzt im Spezialspringen. Wenn man ihn halt auswechsele, mache es der Nächste, und man fange wieder von vorne an: "So wird das mit Sicherheit nie was werden, zumindest nicht längerfristig."

Bereits unter der Woche hatte Rohwein erklärt, dass er seine eigene Vertragsverlängerung an gewisse Veränderungen in seinem Aufgabenbereich knüpfe. Konkrete Bedingungen hatte er nicht genannt, will dies aber am Saisonende tun.

© SID

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