Skispringen National
Schmitt hat das Siegen nicht verlernt

Martin Schmitt hat ein fast schon vergessenes Gefühl erleben dürfen. Der ehemalige Skisprung-Weltmeister feierte beim Matten-Europacup in Oberstdorf seinen ersten Sieg seit vier Jahren.

Er kann´s doch noch: Skispringer Martin Schmitt hat in Oberstdorf einen Europacup auf Matten gewonnen und damit seinen ersten Sieg nach mehr als vier Jahren gefeiert. Der viermalige Weltmeister vom SC Furtwangen verwies auf der großen WM-Schanze am Schattenberg bei der Jubiläums-Veranstaltung anlässlich des 100-jährigen Bestehens des SC Oberstdorf den Tschechen Antonin Hajek auf Platz zwei. Am Vortag hatte Hajek die erste von zwei Konkurrenzen vor insgesamt 5 000 Zuschauern noch knapp vor Schmitt gewonnen.

"Ein gigantisches Gefühl, wieder ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen", sagte der überglückliche Schmitt, der zuletzt am 1. März 2002 in Lathi bei seinem Weltcup-Sieg vor Adam Malysz (Polen) die Weltelite beherrschte. "Ich habe meine Technik umgestellt, fühle mich athletischer und kann mir beim Absprung die Kraft besser einteilen", sagte der 28-Jährige.

Den Erfolg im international zweitklassigen Europacup will der Schwarzwälder nun in der am 5./6. August in Hinterzarten beginnenden Grand-Prix-Saison der Weltbesten bestätigen. "Dort möchte ich wieder konstant unter die besten Zehn springen. Ich fühle mich dazu in der Lage", sagte Schmitt.

In Hinterzarten überzeugte von den deutschen Skispringern neben Schmitt nur noch Youngster Julian Musiol auf den Rängen zehn und 13. Lokalmatador Georg Späth wurde 9. und 46., Stephan Hocke (Oberhof) kam auf die Ränge zwölf und 16 unter knapp 70 Teilnehmern. Der Olympiavierte Michael Uhrmann (Rastbüchl) fehlte nach einem im Training im Juni erlittenen Außenbandriss im linken Sprunggelenk.

© SID

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