Skispringen National
Schmitt mit Anerkennung für Schuster

Der deutsche Skispringer Martin Schmitt lobt den aktuellen Bundestrainer Werner Schuster und sieht Vorteile gegenüber Vorgänger Peter Rohwein. Schmitt: "Es kam eine klare Linie".

Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt hat den neuen Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster gelobt und mit der Ära seines Vorgängers Peter Rohwein abgerechnet. "Mit dem Werner kam schon ein frischer Wind rein. Es kam eine klare Linie", sagte der im Weltcup zuletzt als Vierter in die Weltspitze zurückgekehrte Schmitt der Süddeutschen Zeitung. Die in den vergangenen Jahren aufgekommenen Diskussionen über unterschiedliche Philosophien von Bundestrainer und Heimtrainern seien mit Schuster beendet worden.

"Jetzt ist es von Wochenende zu Wochenende ein ruhiges Arbeiten"

"Vergangenes Jahr ist man immer Gefahr gelaufen, in die falsche Richtung zu gehen. Man dachte, man muss irgendwas zwanghaft aufholen in der Saison und dann hat man Veränderungen versucht, die zu nichts führten", beschrieb Schmitt vor der Tournee-Generalprobe am Wochenende in Engelberg/Schweiz die weitgehend erfolglose Rohwein-Ära. Unter den im Frühjahr verpflichteten Österreicher Schuster sei endlich Ruhe eingekehrt: "Jetzt ist es von Wochenende zu Wochenende ein ruhiges Arbeiten, weil Klarheit herrscht darüber, was zu tun ist."

So hat der 30-Jährige Schmitt auch das Gefühl, das selbst sein erster Weltcup-Sieg seit fast sieben Jahren nicht mehr unmöglich ist. Zwar sei er von der Form seiner ersten guten Saison 1998/99 noch ein Stück entfernt, "ich habe jetzt aber auch nicht das Gefühl, dass es unmöglich ist, dahin zu kommen. Es gibt eben noch einige Dinge, die ich verbessern muss."

© SID

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