Skispringen National
Teamtour lockt Skispringer 2009 nach Deutschland

In Deutschland kämpfen die Skisprung-Nationen 2009 um 100 000 Euro Prämie. Die neue Teamtour besteht aus fünf Wettbewerben in Willingen, Klingenthal und Oberstdorf.

Mit 100 000 Euro Prämie für die siegreiche Nation lockt im kommenden Februar erstmals eine Teamtour die weltbesten Skispringer nach Deutschland. Die fünf Wettbewerbe in Willingen (7./8. Februar), Klingenthal (11.) und Oberstdorf (14./15. ) gelten als Generalprobe für die Nordische Ski-WM in Liberec (18. Februar bis 1. März 2009).

"Wir wollen mit der Tour langfristig dem Teamgedanken bei den Skispringern Rechnung tragen und zugleich unseren starken Veranstaltern in Deutschland attraktive Wettbewerbe anbieten", sagte Walter Hofer bei der Präsentation am Rande des Sommer-Grand-Prix in Klingenthal.

Der zuständige Renndirektor des Weltverbandes FIS kündigte zugleich an, dass die auf deutsche Anregung hin entwickelte Teamtour mindestens für die nächsten fünf Jahre bis zur Saison 2013/14 fester Bestandteil des Weltcup-Kalenders sein wird. "Wir wollen mit dem Format langfristig erfolgreich sein", sagte Hofer.

Der neue Bundestrainer Werner Schuster begrüßte die Wettkampfserie als "tolle Sache und eine Neuerung, die das Interesse der Fans treffen wird". Der Österreicher merkte zugleich kritisch an: "Vom Training her ist das für uns eine riesige Herausforderung. Wir haben fünf Wettkämpfe innerhalb von neun Tagen, bei denen wir als Gastgeber ebenso gut sein müssen wie bei der unmittelbar danach beginnenden WM. Ich grübele jetzt schon, wie wir das schaffen können."

Späth hofft auf Comeback im Weltcup

Unterdessen soll Georg Späth nach seinem im August auf der Olympiaschanze in Pragelato erlittenen Kreuzbandanriss frühestens beim Weltcup-Auftakt in Kuusamo (28./29. November) sein Wettkampf-Comeback geben. "Georg ist auf einem sehr guten Weg. Ich hoffe, dass wir es bis Kuusamo hinbekommen", sagte Schuster am Rande des Sommer-Grand-Prix in Klingenthal.

Der Kreuzbandanriss im linken Knie war nicht operiert sondern konservativ in der Rehabilitation behandelt worden. Nach Auskunft von Schuster soll Späth, der den Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten gewonnen hatte, in den nächsten Tagen wieder in das Schanzen-Training einsteigen. "Späth ist in toller Form als unsere Nummer 1 ausgestiegen. Er hat das Selbstvertrauen, um genauso stark zurückzukommen", meinte Schuster.

© SID

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