Skispringen National
Weltelite führt DSV-Springer in Hinterzarten vor

Der Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten hat es verdeutlicht: Die deutschen Skispringer gehören momentan nicht zur Weltelite. Martin Schmitt war als Zehnter bester Deutscher.

Die deutschen Skispringer haben ihre hochgesteckten Ziele für den Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten verfehlt. Ein Tag nach dem vierten Platz im Teamwettbewerb landete Martin Schmitt beim ersten Kräftemessen der Weltelite nur auf Platz zehn.

"Es hätte besser laufen können, aber unterm Strich ist das ein ganz guter Saisoneinstieg. Im Winter will ich aber wieder aufs Podest", erklärte der viermalige Weltmeister Schmitt. Für Sprünge auf 100,5 und 97 Meter erhielt er auf der Adlerschanze die Note von 244,5 Punkten. Vorjahressieger Georg Späth (Oberstdorf/244,0) landete auf Platz zwölf, der deutsche Meister Stephan Hocke (Oberhof/223,5) wurde 19.

Doppel-Olympiasieger Morgenstern triumphierte mit 272,0 Punkten für 104 und 104,5 Meter vor dem polnischen Weltmeister Adam Malysz (271,0) und seinem Landsmann Gregor Schlierenzauer (266,5). Am Vortag hatte das Austria-Quartett die 6 000 Schweizer Franken Siegprämie mit 1 063,0 Punkten vor Finnland (1 022,5) und Tschechien (1 010,5) geholt. Den erfahrenen Schmitt, Späth und Hocke sowie Youngster Pascal Bodmer (Meßstetten) blieb mit 992,5 Punkten nur die Holzmedaille.

Rohwein: "Wir sind nicht weit weg von der Weltspitze"

"Wir sind nicht so weit weg von der Weltspitze. Jetzt heißt es weiterarbeiten", kommentierte Peter Rohwein. Der Bundestrainer musste im Schwarzwald auf Vorflieger Michael Uhrmann verzichten. Der Olympiasieger von 2002 aus Rastbüchl laboriert noch immer an seinem bei der WM in Sapporo erlittenen Mittelfußbruch. Uhrmann möchte im September wieder auf die Schanze steigen, allerdings gilt die Fortsetzung seiner Karriere als gefährdet.

Insgesamt stehen beim Sommer-Grand-Prix elf Springen auf dem Programm, die jeweils mit 12 000 Schweizer Franken dotiert sind. Das nächste Springen findet am Dienstag im französischen Courchevel statt. Zum Abschluss der Sommerserie haben die deutschen Skispringer in Oberhof (3. Oktober) und Klingenthal (6. Oktober) wieder Heimrecht.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%