Skispringen Nationalmannschaft
DSV-Adler springen auf Platz drei

Deutschlands Skispringer haben beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten eine überzeugende Vorstellung geboten. Beim Sieg der Österreicher belegte das DSV-Quartett um Martin Schmitt den dritten Rang.

Das DSV-Quartett um Martin Schmitt (Furtwangen), Michael Neumayer (Berchtesgaden), Georg Späth (Oberstdorf) und Michael Uhrmann (Rastbüchl) hat beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer in Hinterzarten auf sich aufmerksam gemacht. Die Gastgeber mussten sich vor 4 000 Zuschauern auf der Normalschanze mit Keramikspur und Plastikmatten mit 1 012,5 Punkten nur Olympiasieger Österreich (1 047,5) und Finnland (1 020,0) geschlagen geben. Das erste Einzelspringen der mit 132 000 Schweizer Franken dotierten Wettkampfserie findet am Sonntag (15 Uhr/live in Eurosport) statt.

Erfolgreiches Comeback von Uhrmann

"Ich freue mich über den Podestplatz, aber meine Leistung ist noch steigerungsfähig. Ich wollte einfach zu viel" erklärte Schmitt. Der Team-Olympiasieger von 2002, der vergangene Woche beim Interkontinentalcup in Oberstdorf seinen ersten Sieg seit über vier Jahren gefeiert hatte, flog auf 98,5 und 99 Meter. Bester Deutscher war Georg Späth mit 101,5 und 103,5 Metern. Michael Uhrmann feierte nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk mit 101 und 99,5 Metern ein erfolgreiches Comeback. Den weitesten Sprung des Abends stand Österreichs Team-Olympiasieger Andreas Kofler mit 106 Metern.

Deutschlands Skispringer hatten im vergangenen Winter das erste Mal seit 14 Jahren keine Olympiamedaille gewonnen und warten seit zweieinhalb Jahren auf einen Einzel-Sieg. Im Sommer-Grand-Prix hat das Team von Bundestrainer Peter Rohwein erstmals zwei weitere Heimspringen - das Finale der Serie findet in Klingenthal (30. September) und Oberhof (3. Oktober) statt.

© SID

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