Skispringen Olympia
Frauen-Skispringen in Vancouver abgewiesen

Bei Olympia in Vancouver wird es kein Frauen-Skispringen geben. Das entschied ein kanadisches Gericht, welches die Klage von 14 Skispringerinnen abwies.

Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010 (12. bis 28. Februar) wird es kein Skispringen der Frauen geben. Ein kanadisches Gericht wies nach zweitägigen Beratungen die Klage von 14 Skispringerinnen ab, die damit ihre Teilnahme an den Spielen erzwingen wollten.

Die Sportlerinnen hatten das Organisationskomitee in Vancouver verklagt, da ihrer Meinung nach ihre Nicht-Teilnahme gegen das kanadische Anti-Diskriminierungsgesetz verstoße. Das Gericht argumentierte jedoch, dass nicht die lokalen Veranstalter, sondern lediglich das Internationale Olympische Komitee IOC über die Sportarten bei Olympia entscheide. Da das IOC nicht unter die kanadische Gesetzgebung falle, wurde die Klage abgewiesen. Eine schriftliche Begründung soll in der kommenden Woche erfolgen.

"Wir werden solange kämpfen, bis wir es zu Olympia schaffen", sagte Deborah Folka, die Vertreterin der Sportlerinnen. "Wir werden auf die schriftliche Begründung warten und dann entscheiden, ob wir vor den Obersten Gerichtshof ziehen." Eine Verhandlung dort wird allerdings nicht vor dem Beginn der Spiele im kommenden Februar stattfinden.

Skispringen ist seit 1924 Teil der Olympischen Winterspiele, dabei aber eine der wenigen Sportarten, bei denen es keine Wettbewerbe für Männer und Frauen gibt.

© SID

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