Skispringen Skifliegen
Finne Olli gewinnt Skifliegen in Planica

Harri Olli hat das letzte Skifliegen in Planica mit Weiten von 211 und 219,5 Metern gewonnen. Adam Malysz wurde Zweiter, Martin Schmitt landete als bester Deutscher auf Platz zehn.

Der Finne Harri Olli hat in Planica das turbulente Saisonfinale im Skifliegen gewonnen. Der 24-Jährige kam bei dem wegen wechselnder Winde mehrfach unterbrochenen Wettbewerb mit 211 Metern und der Tagesbestweite von 219,5 Metern auf 424,6 Punkte und setzte sich klar vor dem Polen Adam Malysz (412,4 Punkte/210+209,5 Meter) durch.

Schmitt als bester Deutscher auf Rang zehn

Martin Schmitt (Furtwangen) landete als bester Deutscher auf dem zehnten Rang. Der Skisprung-Vizeweltmeister erhielt für 176,5 und 216 Meter insgesamt 374,0 Punkte. Gemeinsam auf Platz drei kamen der Schweizer Simon Ammann (409,6/210+208) und der Slowene Robert Kranjec (409,6/205,5+212,5). Der 13-malige Saisonsieger und Gesamtweltcup-Gewinner Gregor Schlierenzauer aus Österreich, der auch die Kristallkugel für den besten Skiflieger des Winters mitnehmen konnte, wurde Fünfter.

Zweimaliger Luken-Wechsel

Der erste Durchgang war erst im dritten Versuch über die Bühne gegangen. Nach einem Flug von Schmitt auf 217,5 Meter wurde erstmals unterbrochen, drei Anlaufluken tiefer ging es weiter. Als dann der Schweizer Simon Ammann bei 233 Meter und somit nur sechs Meter unter dem Weltrekord in den Schnee griff, entschied sich die Jury für eine weitere Verkürzung.

Für Olli war es der dritte Weltcup-Sieg seiner Laufbahn. Im Teamwettbewerb am Samstag war das deutsche Quartett nur auf Platz sechs eingekommen. Norwegen gewann vor Polen und Russland.

© SID

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