Skispringen Skifliegen
Klarer Sieg für Schlierenzauer in Planica

Mit Sprüngen über 232,5 und 225 Meter hat Gregor Schlierenzauer das Skifliegen in Planica gewonnen. Der Österreicher verwies Janne Ahonen und Björn Einar Romören auf die Plätze.

Bei der ersten Flugshow von Planica war Doppel-Weltmeister Gregor Schlierenzauer die Nummer eins. Im ersten Durchgang blieb der 18-jährige Österreicher auf der größten Schanze der Welt nur 6,5 Meter unter dem drei Jahre alten Weltrekord des diesmal drittplatzierten Norwegers Björn Einar Romören und sicherte sich am Ende mit Flügen auf 232,5 und 225 Meter (447,0 Punkte) souverän seinen fünften Saisonsieg.

"Ich wollte es genießen, bin einfach glücklich - von mir aus könnte der Anlauf verlängert werden" sagte Schlierenzauer nach seinem rund acht Sekunden dauernden Flug des Tages. Zugleich schaffte er einen Landesrekord und den dritten Sieg in Serie. Der Finne Janne Ahonen (427,8 Punkte/212,5 und 221,5 Meter) und Romören (420,6/209,5 und 216) belegten vor 18 000 Zuschauern die Ränge zwei und drei.

Rohwein von Schlierenzauer fasziniert

"Faszinierend, was Schlierenzauer zeigt", sagte Peter Rohwein. Im Team des scheidenden deutschen Cheftrainers war der Beste als 14. Michael Uhrmann (Rastbüchl/378,9), der bei 201,5 und 195,5 Metern landete. Martin Schmitt (377,0/201,5 und 193,5) wurde 16., Michael Neumayer (Berchtesgaden/373,9/191,5 und 203) folgte auf Position 19. Alle drei Athleten kamen wenigstens einmal über die 200-Meter-Marke. Insgesamt gab es 29 Flüge über diese Weite, obwohl größtenteils Rückenwind herrschte.

"Ich will hier noch zwei gute Wettbewerbe zeigen", sagte Uhrmann. Neumayer meinte: "Ich bin froh, dass ich es im zweiten Versuch über 200 Meter geschafft habe - das gibt hoffentlich Schwung für die beiden nächsten Tage."

Am Samstag findet ein Teamwettbewerb statt, zum Abschluss am Sonntag geht noch ein Einzelfliegen über die Bühne. Der Österreicher Thomas Morgenstern (Rang 19/1 780 Punkte), der in dieser Saison zehn Wettbewerbe für sich entschied, stand bereits als Gewinner des Gesamtweltcups fest. Schlierenzauer (1 461) machte nun Rang zwei perfekt. Ahonen (1 246) ist Dritter.

Kein günsitger Wind für deutsches Trio

In Planica hatte am Donnerstag die Qualifikation wegen des wechselnden Windes mehrfach verschoben werden müssen. In der Konkurrenz waren die Verhältnisse dann durchweg regulär, das deutsche Trio erwischte allerdings nicht den günstigsten Wind.

Georg Späth (Oberstdorf) hatte die Qualifikation nicht geschafft. Jörg Ritzerfeld (Oberhof) verzichtete nach einem verpatzten Trainingssprung am Morgen auf einen Start.

© SID

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