Skispringen Skifliegen
Schlierenzauer siegt, Uhrmann Fünfter

Skiflug-Weltmeister Gregor Schlierenzauer aus Österreich hat sich beim Sommer-Grand-Prix in Klingenthal Platz eins gesichert. Bester Deutscher war Michael Uhrmann auf Rang fünf.

Michael Uhrmann segelte als Fünfter nur knapp am Siegerpodest vorbei, Martin Schmitt überzeugte als Neunter: bei ihrem Matten-Heimspiel in Klingenthal wurden die deutschen Skispringer von 12 800 Fans frenetisch gefeiert. Skiflug-Weltmeister Gregor Schlierenzauer (Österreich) gewann den Sommer-Grand-Prix im Vogtland nebst 5 000 Schweizer Franken Prämie vor Doppel-Olympiasieger Simon Ammann (Schweiz).

Schlierenzauer in Gesamtwertung vorn

In der Gesamtwertung der Mattensprungserie führt Schlierenzauer vor dem zehnten und letzten Wettbewerb am Samstag (17.00 Uhr) in Liberec nach seinem vierten Saisonsieg hauchdünn mit 570 Punkten vor Ammann (567). Uhrmann (332) ist Dritter.

"Mir macht es wieder richtig Spaß. Die Sommer-Saison ist wirklich prima verlaufen. Jetzt hoffe ich nur, dass ich das Niveau auch in den Winter rüber bringe", meinte Michael Uhrmann. Der gerade 30 Jahre alt gewordene Routinier aus Rastbüchl zeigte im Finale mit 138,5 Meter hinter Ammann (139,5) die zweitbeste Weite und kam noch von Platz 19 weit nach vorne. "Ich hatte zwei wirklich gute Sprünge und bin sehr zufrieden. Ich denke, die ganze Mannschaft ist auf dem richtigen Weg", ergänzte Martin Schmitt (Furtwangen).

Youngster beweisen ihr Können

Während sich die beiden Altmeister in der Spitzengruppe etablierten, fielen die beiden zunächst sogar in Richtung Siegerpodest schielenden Youngster Felix Schoft (Partenkirchen) und Erik Simon (Aue) im Finale von den Rängen vier und zehn noch auf die Plätze 15 und 17 zurück. "Die Jungen haben vor der großen Kulisse ihr Können gezeigt. Am Ende war vielleicht der Druck ein wenig groß, aber das passt schon", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Der seit dem Frühjahr als Nachfolger von Peter Rohwein für die deutschen Skispringer verantwortliche Österreicher war am Ende des Heim-Wettkampfes wie die Zuschauer "mit unserer Performance wirklich sehr zufrieden. In den letzten fünf Jahren ist es mit dem deutschen Skispringen kontinuierlich bergab gegangen. Wir wollen im kommenden Winter die Trendumkehr schaffen."

Lob für Schuster und seine Männer kam auch von Thomas Pfüller. "Klingenthal hat gezeigt, das die Arbeit von Schuster und seinem Trainerstab die ersten Früchte trägt", sagte der Generalsekretär des Deutschen Skiverbandes (DSV). "Mit der Verpflichtung des Trainers haben wir die richtige Entscheidung getroffen."

© SID

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