Skispringen Skifliegen
Uhrmann überrascht in der "Quali" mit Platz zwei

Die DSV-Adler haben in der Qualifikation für die Skiflug-WW in Oberstdorf dicke Ausrufezeichen gesetzt. Michael Uhrmann landete auf Platz zwei, Martin Schmitt wurde Fünfter.

Mit Platz zwei in der Qualifikation hat Michael Uhrmann bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf für eine Überraschung gesorgt. Für einen Flug auf 195 Meter erhielt der Team-Olympiasieger von 2002 die Note von 186,5 Punkten. Martin Schmitt landete mit 192 Metern auf Platz fünf. Die vier deutschen Springer waren für WM-Einzelentscheidung am Freitag (16.30 Uhr) und Samstag (16 Uhr/jeweils live in der ARD) als Gastgeber der Titelkämpfe ohnehin vorqualifiziert.

"Wir sind auf einem guten Weg, die Jungs haben gute Sprünge gezeigt. Die Einstellung hat gestimmt", kommentierte Bundestrainer Peter Rohwein den WM-Auftakt, der Hoffnung auf einen Aufschwung machte. "Ich bin richtig zufrieden, weil ich gezeigt habe, was ich habe. So kann ich schon an den Top Ten im Einzel schnuppern. Ich muss hier ja nicht gewinnen", meinte Uhrmann realistisch: "Die Besten haben ihre Karten noch nicht auf den Tisch gelegt."

Ebenso erleichtert war Martin Schmitt nach seinem Flug auf 192 Meter - er hatte beim Debakel bei der WM-Generalprobe in Willingen noch gepatzt. "Jetzt kann ich viel ruhiger schlafen als in Willingen. Ich habe ein gutes Gefühl, weil ich meinen Sprung gefunden und einen Riesenspaß am Fliegen habe", meinte der viermalige Weltmeister. Ein Sondertraining vor der WM in Hinterzarten habe den Aufschwung gebracht.

Den Sieg in der Ausscheidung holte sich der Österreicher Martin Koch mit 193,7 Punkten für einen 201-Meter-Flug. Den weitesten Flug stand aber als einer der vorqualifizierten zehn Springer Weltrekordler Björn Einar Romören (Norwegen) mit 207 Metern. Michael Neumayer (Bewrchtesgaden) landete auf Platz 14, Georg Späth (Oberstdorf) wurde 23.

Das deutsche Quartett soll aller Voraussicht nach auch beim Teamspringen am Sonntag (13.45 Uhr/live in der ARD) starten. Dort will Deutschland eine Medaille gewinnen. Bei insgesamt 19 Skiflug-Weltmeisterschaften gab es bislang 15 Mal Edelmetall.

© SID

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