Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Geheimfavorit Schmitt führt DSV-Team zur Tournee

Martin Schmitt steht an der Spitze des Aufgebots der deutschen Skispringer für die Vierschanzentournee, die am Sonntag mit der Qualifikation für das Springen in Oberstdorf startet.

Mit Geheimfavorit Martin Schmitt an der Spitze starten die deutschen Skispringer in die 57. Vierschanzentournee, die am Sonntag (16.30 Uhr/live im ZDF) traditionell mit der Qualifikation für das Schattenberg-Springen in Oberstdorf beginnt.

Bei seinem Tournee-Debüt als deutscher Bundestrainer nominierte Werner Schuster sieben Springer des A-Kaders sowie sechs Aktive der sogenannten nationalen Gruppe, die nur auf den ersten beiden Tournee-Stationen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) eingesetzt werden dürfen.

Schmitt kämpft bei seiner 14. Tournee-Teilnahme um den langersehnten ersten Gesamtsieg, Michael Uhrmann (Rastbüchl) ist sogar schon zum 15. Mal dabei. Außerdem rechnet sich der letztjährige Tourneedritte Michael Neumayer (Berchtesagden) Chancen auf einen Top-Ten-Platz aus.

Welche Springer die zweite Tournee-Halbzeit in Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) bestreiten dürfen, will der Trainer erst nach dem Neujahrspringen entscheiden. Laut Schuster gibt es keine Gesetzten, nominiert werde nach den Leistungen in den ersten beiden Wettbewerben.

Das DSV-Aufgebot, A-Kader: Martin Schmitt (Furtwangen), Michael Uhrmann, Severin Freund (beide Rastbüchl), Michael Neumayer (Berchtesgaden), Stephan Hocke (Schmiedefeld), Felix Schoft (Partenkirchen), Andreas Wank (Oberhof)

Nationale Gruppe: Tobias Bogner (Berchtesgaden), Pascal Bodmer (Meßstetten), Julian Musiol (Zella-Mehlis), Erik Simon (Aue), Danny Queck (Lauscha), Maximilian Mechler (Isny)

© SID

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