Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Investition in Innsbrucker Windnetz zahlt sich aus

Für rund 100 000 Euro wurde an der Bergiselschanze in Innsbruck ein Windnetz installiert, das den Föhn hoch über den Schanzentisch leitet. Eine Investition, die sich auszahlt.

Nach der historischen Absage des Bergiselspringens im Januar 2008 hat ein Windnetz in Innsbruck diesmal das Vierschanzentournee-Springen geschützt. Die 18 Meter hohe Konstruktion soll die Springer nach dem Absprung vor störenden Böen schützen. Das elektronisch verstellbare Netz, das den Wind ähnlich wie ein Spoiler in der Formel 1 hoch über den Schanzentisch leitet, hat etwa 100 000 Euro gekostet.

"Den Föhn in Innsbruck konnten wir nicht abschaffen, deshalb haben wir nach Alternativen gesucht", erklärte Klaus Leistner, Generalsekretär des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV).

Im vergangenen Winter musste wegen eines Föhnsturms der dritte Tournee-Wettbewerb von der windanfälligen Schanze im Olympiaort von 1964 und 1976 an den Finalort Bischofshofen verlegt werden. Es war die erste Absage des traditionellen Bergiselspringens in der Geschichte. Die Versicherung hatte den Großteil des finanziellen Schadens von etwa 700 000 Euro abgedeckt.

© SID

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