Skispringen Vier-Schanzen-Tournee: Janda gewinnt, Uhrmann auf Rang sieben

Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Janda gewinnt, Uhrmann auf Rang sieben

Der Sieg beim 54. Neujahrsspringen von Garmisch-Partenkirchen ging an den Weltcup-Spitzenreiter Jakub Janda aus Tschechien, Michael Uhrmann aus Rastbüchl landete als bester Deutscher auf Rang sieben.

Der Tscheche Jakub Janda hat das Neujahrsspringen der 54. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Michael Uhrmann belegte Rang sieben, Georg Späth Platz neun. Teamkapitän Martin Schmitt hatte sich erstmals seit 1997 nicht qualifiziert.

"Ich wollte nicht Fünfter werden und bin im Finale volles Risiko gesprungen. Das ging voll in die Hose. Um auf das Podest zu kommen, braucht man halt zwei gute Sprünge, und die hatte ich nicht" sagte Michael Uhrmann zerknirscht.

Ahonen in der Gesamtwertung vorn

"Wenn man mit zwei mittelmäßigen Sprüngen noch unter die Top Ten kommt, kann man im Training nicht alles falsch gemacht haben. Bei uns gibt es keine Krise", ergänzte Georg Späth, der in den beiden vergangenen Jahren jeweils Dritter am Neujahrstag war.

Vor den beiden Österreich-Etappen der Tournee in Innsbruck (4. Januar/13.45 Uhr) und Bischofshofen (6. Januar/16.30, jeweils live bei RTL) führt Weltmeister Ahonen die Gesamtwertung mit 533,1 Punkten vor Janda (527,3) an. Uhrmann (491,0) ist Sechster.

Im Gesamtweltcup liegt Janda nach seinem fünften Saisonsieg nun mit 712 Punkten vor Ahonen (615). Uhrmann (432) ist Vierter. Unangetastet bleibt nach Ahonens Niederlage der einmalige Vierfach-Triumph von Sven Hannawald bei der Tournee 2001/02.

"Gute Mannschaftsleistung" der DSV-Adler

Vor der Minuskulisse von nur etwa 15 000 Zuschauern konnte Uhrmann im Finale die gute Ausgangsposition (Platz sechs und drei Punkte Rückstand zum Podest nach Runde 1) nicht nutzen und verkrampfte beim Absprung. "Da war der Eifer größer als nötig. Das Wichtigste bleibt eben die Technik, und die hat in diesem Moment nicht gestimmt", kritisierte Peter Rohwein.

Der Bundestrainer lobte "die gute Mannschaftsleistung", denn Alexander Herr (Schonach) und Michael Neumayer (Berchtesgaden) auf den Rängen 15 sowie 17 kamen auch im Vorderfeld ein. Rohwein: "Das Podest war greifbar, und es ist sehr schade, dass es damit nicht geklappt hat. Wir sind an der Spitze dran - und dann doch nicht dran, und das ärgert mich."

© SID

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