Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Neujahrsspringen findet trotz Bauverzögerung statt

Das traditionelle Neujahrsskispringen soll trotz einer Bauverzögerung beim Schanzenneubau in Garmisch-Partenkirchen wie geplant stattfinden. Ein Continentalcupspringen im Dezember dient als Test für die neue Anlage.

Trotz der Probleme beim Schanzenneubau müssen die Skisprungfans nicht auf das traditionelle Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen verzichten. Trotz einer Bauverzögerung soll das Springen wie geplant stattfinden. "Es gibt keinen Plan B für die Vierschanzentournee, sie wird wie vorgesehen stattfinden. Am 21. Dezember wird in Partenkirchen ein Continentalcupspringen als Test für die neue Anlage durchgeführt. Bis dahin ist alles Wesentliche fertig", erklärte Walter Hofer als Skisprung-Chef des Internationalen Skiverbandes FIS beim Forum Nordicum in Östersund.

Mehrere Wochen Zeitverzögerung

Die sensiblen Betonarbeiten seien vergangene Woche abgeschlossen worden, jetzt gehe es nur noch um die Montage des Anlaufturms mit insgesamt 650 Tonnen Stahl. Wegen des um mehrere Wochen hinter dem Zeitplan zurückliegenden Schanzenbaus musste die FIS mit Unmut bereits eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Demnach darf den Skispringern wegen des bis zum 1. Januar wohl noch fehlenden Aufzugs der Aufstieg zur Schanze zu Fuß zugemutet werden.

Der vorgesehene Finanzrahmen von zwölf Mill. Euro für den Umbau der altehrwürdigen Olympiaschanze wird aller Voraussicht nach nicht einzuhalten sein. Zur Vierschanzentournee gehören neben dem Neujahrsspringen auch die Wettbewerbe in Oberstdorf (30. Dezember), Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar).

© SID

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