Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Neujahrsspringen in trockenen Tüchern

Das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen kann auch in dieser Saison planmäßig über die Bühne gehen. Der Umbau der Anlage wurde mit der Aufrichtung des Schanzenturms nahezu abgeschlossen.

Die Organisatoren der Vierschanzentournee können aufatmen. Das traditionelle Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ist nicht länger in Gefahr und kann planmäßig ausgetragen werden. Nach der erfolgreichen Aufrichtung des Schanzenturms steht dem Wettbewerb nichts mehr im Weg. Mit zwölfstündiger Verspätung wegen Hydraulikproblemen wurde die 550 Tonnen schwere und 65 Meter hohe Stahlkonstruktion in Position gebracht. Jetzt stehen bei dem insgesamt 14 Mill. Euro teuren Umbau nur noch Montagearbeiten auf dem Programm.

"Die Vierschanzentournee wird wie vorgesehen stattfinden. Am 21. Dezember wird in Partenkirchen ein Continentalcup als Test für die neue Anlage durchgeführt", erklärte Walter Hofer, Skisprung-Chef des Internationalen Skiverbandes FIS, beim Forum Nordicum in Östersund. Die Schanzenbauer gehen davon aus, dass sogar der Aufzug bis zum 1. Januar fertiggestellt wird. Ansonsten müsste den Skispringer der lange Aufstieg zur Schanze zu Fuß zugemutet werden.

Der vorgesehene Finanzrahmen von zwölf Mill. Euro für den Umbau der altehrwürdigen Olympiaschanze konnte nicht gehalten werden. Zur Vierschanzentournee gehören neben dem Neujahrsspringen die Wettbewerbe in Oberstdorf (30. Dezember), Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%