Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Schmitt nach Sondertraining auf dem Sprung

Der zuletzt formschwache DSV-Skispringer Martin Schmitt macht auf dem Weg zurück in die Weltspitze gute Fortschritte. Das Sondertraining des viermaligen Skispringers im Schwarzwald trug bereits erste Früchte.

Die Wettkampfpause in seiner Heimat scheint Skispringer Martin Schmitt auf der Suche nach seiner Form für die Vierschanzentournee durchaus gut zu tun. Das Spezialtraining des viermaligen Weltmeisters hat bereits erste Früchte getragen und soll für Topform beim Großereignis zur Jahreswende sorgen. "Martin hat für die Tournee noch keiner auf der Rechnung, aber das kann sich schnell ändern. Er hat gute Fortschritte gemacht", sagte sein Heimtrainer Rolf Schilli dem Sport-Informations-Dienst (sid). Schmitt verzichtet nach seinen enttäuschenden Resultaten im tschechischen Harrachov auf den Weltcup am Wochenende im schweizerischen Engelberg. Bei der Vierschanzentournee wird er laut Bundestrainer Peter Rohwein aber definitiv wieder zum A-Team gehören.

Arbeit an der Anfahrtposition

Am Freitag fiel das geplante Training von Schmitt im Schwarzwald zwar wegen Sturms und Schneefalls aus, aber der 28-Jährige hat in den letzten Tagen in 20 Sprüngen auf der kleinen Schanze in Hinterzarten bereits an seinen Schwächen in der Anfahrtposition gearbeitet. Das "kleine Problem mit großer Wirkung" (Schilli) sei erkannt, Schmitts Situation bei weitem besser als in den letzten drei Krisenwintern.

"Er ist physisch auf einem ganz anderen Level, aber auch vom Nervenkostüm und dem Selbstbewusstsein. Außerdem hat er die Olympianorm schon im Sack", so Schilli. Schmitt war mit zwei Top-15-Resultaten in den Olympiawinter gestartet - zumindest auf diesen Leistungslevel soll er mit dem Sondertraining zurückkehren. Am Montag soll er wieder zum Nationalteam stoßen, dass sich in Oberstdorf oder Ruhpolding in einem Trainingslager auf den ersten Saisonhöhepunkt Vierschanzentournee vorbereitet. In der Schattenberg-Arena in Oberstdorf findet am 29. Dezember das Auftaktspringen des Skisprung-Grand-Slams statt.

"Trainingsphase passt jetzt genau"

"In den letzten drei Wintern war Martin in Engelberg dabei und es hat bei der Tournee nicht geklappt, vielleicht ist es diesmal genau umgekehrt. Die Trainingsphase passt jetzt genau, und er will sich mit Blick auf Olympia von Springen zu Springen steigern", so Schilli. Das Mindest-Saisonziel von Schmitt ist eine Teammedaille bei den Olympischen Winterspielen von Turin.

© SID

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