Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Schmitt scheitert erneut in der Qualifikation

Skispringer Martin Schmitt ist in Innsbruck bei der dritten Station der 54. Vierschanzentournee bereits in der Qualifikation gescheitert. Der frühere Superstar aus Furtwangen landete mit nur 113 Metern auf Rang 52.

Auch bei der dritten Station der 54. Vierschanzentournee war für den viermaligen Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt bereits in der Qualifikation Endstation. In Innsbruck landete der einstige Superstar aus Furtwangen am vernebelten Bergisel bei nur 113 Metern (99,9 Punkte) und muss nach Rang 52 bei der Konkurrenz am Mittwoch (13.45 Uhr/live in RTL) wie schon beim Neujahrsspringen zuschauen. Die Qualifikation gewann Tournee-Spitzenreiter Janne Ahonen (Finnland) mit 131,5 Metern (130,2).

"Es ist völlig frustrierend. Ich mache mir selbst Druck, es fehlt ein bisschen die Lockerheit. Aber ich gehe auf jeden Fall nach Bischofshofen" erklärte Schmitt. Der viermalige Weltmeister, der sich in Garmisch-Partenkirchen erstmals seit neun Jahren nicht für das Neujahrsspringen qualifiziert hatte, fügte hinzu: "Ich weiß, was ich machen muss. Ich weiß, welche Fehler ich beheben muss." Bei seinem 113-Meter-Sprung klagte er auch über "fehlendes Glück".

Herr landet auf Rang vier

Alexander Herr (Rohrhardsberg) sorgte mit 126,5 Metern (125,2 Punkte) als Vierter für einen Lichtblick und muss im Duell gegen Takanobu Okabe aus Japan antreten. Herr war mit seinem Sprung zufrieden: "Ein Platz im Podestbereich ist möglich."

Oberstdorf-Sieger Ahonen trifft auf Weltcup-Spitzenreiter Jakub Janda, da der Tscheche auf einen Sprung in der Qualifikation verzichtete. Ahonen liegt bei Tournee-Halbzeit 5,8 Punkte vor Janda, dem Sieger des Neujahrsspringens. Die Zeichen für Ahonens vierten Tournee-Triumph, mit dem er den legendären Rekord von Jens Weißflog einstellen würde, stehen gut. In den letzten vier Jahren war der "Halbzeit-Führende" jeweils auch am Ende vorn.

Neben den vorqualifizierten Michael Uhrmann (Rastbüchl/103 Meter/78,9 Punkte) und Georg Späth (Oberstdorf/119/112,2), die auf die Ränge 79 und 23 sprangen, kamen alle anderen drei deutschen Teilnehmer weiter. Michael Neumayer (Berchtesgaden/117,5/107,5) und Maximilian Mechler (Isny/115/103,5) landeten auf den Plätzen 37 sowie 42.

© SID

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