Skispringen Vier-Schanzen-Tournee: Widhölzl landet Qualifikations-Bestweite

Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Widhölzl landet Qualifikations-Bestweite

Der Österreicher Andreas Widhölzl hat in der Qualifikation zum letzten Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen mit 138m die Bestweite erzielt. Bester Deutscher wurde Alexander Herr, der auf Platz neun landete.

Mit einem Qualifikations-Flug auf 133 Meter sowie Trainingsbestweite von 136,5 Meter avancierte Alexander Herr zu einem Mitfavoriten beim Abschluss-Springen der 54. Vierschanzentournee am Freitag (16.30 Uhr/live bei RTL). Michael Uhrmann überzeugte in Bischofshofen am Donnerstag mit 132,5 Meter, der Österreicher Andreas Widhölzl stand mit 138 Meter den weitesten Satz.

Im Kampf um den Gesamtsieg legte Titelverteidiger Janne Ahonen mit verkürztem Anlauf 129,5 Meter vor und wurde damit nachträglich auf Platz eins gesetzt. Damit trifft er im direkten Duell der Favoriten auf Tournee-Spitzenreiter Jakub Janda, der erneut auf seinen Qualifikations-Versuch verzichtete. Zunächst war der Schweizer Andreas Küttel zum Sieger der Qualifikation erklärt worden, doch stellte man fest, dass Küttel bei der Weitenmessung fünf Meter zuviel zugesprochen wurden.

Auch Neumayer im Finale dabei

Von den weiteren DSV-Startern schaffte neben Herr auch Michael Neumayer (Berchtesgaden/126 m) den Sprung unter die für den Wettbewerb zugelassenen besten 50. Der Gesamt-Achte Georg Späth (Oberstdorf/128,5) und Michael Uhrmann (Rastbüchl) waren ohnehin gesetzt. In der Konkurrenz nach dem K.o.-System springt Herr gegen den Wahl-Schweizer Michael Möllinger, Späth muss gegen Lokalmatador Martin Koch ran.

"Jetzt ist es aber angebracht, dass ich die guten Trainingsleistungen mal in den Wettbewerb rüberbringe. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es klappt, weil ich eine stabile Form habe" kommentierte Alexander Herr seine Vorstellung. "Heute ging es von Sprung zu Sprung besser. Ich hoffe, dass ich mich im Wettkampf weiter steigern kann", ergänzte Georg Späth.

Das spannendste Tournee-Finale seit Jahren eröffnete Titelverteidiger Janne Ahonen verbal: "Diesmal gewinnt der, der die besten Nerven hat. Ich bin da gut gerüstet." Der nicht gerade als Plauderer bekannte Jakub Janda, der als erster Tscheche seit 35 Jahren (Jiri Raska 1970/71) die Tournee gewinnen will, antwortete auf seine Weise. Er verzichtete wie bereits auf allen anderen Tournee-Stationen auf seinen Qualifikationssprung. In den beiden vorangegangenen Trainingssprüngen freilich schenkten sich die großen Rivalen nichts. Ahonen schaffte 135 und 135,5 Meter, Janda zweimal 135. Beide trennen nur minimale zwei Punkte, was einem Weitenmeter entspricht.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%