Skispringen Weltcup
DSV-Adler landen in Lahti auf Rang fünf

Für die deutschen Skispringer hat es im Teamwettbewerb beim Weltcup im finnischen Lahti erneut nicht zu einer Spitzenposition gereicht. Die DSV-Adler landeten nur auf Rang fünf, den Sieg sicherte sich Österreich.

Erneut haben die deutschen Skispringer eine Top-Platzierung verpasst. Zwei Wochen nach dem schwachen Abschneiden bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften kamen die Athleten des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) beim Weltcup in Lahti auf Rang fünf. Dem Quartett mit Stephan Hocke (Oberhof), Georg Späth (Österreich), Jörg Ritzerfeld (Oberhof) und Martin Schmitt (Furtwangen) fehlten 50,7 Zähler zum Podestplatz. Österreich gewann gewann den Teamwettbewerb mit 1 028,7 Punkten wie bei der WM vor Norwegen mit 1 017,0 Zählern. Finnland (967,1 Punkte) belegte Rang drei vor Russland (925,6). "Es ist nicht ganz unser Leistungsvermögen, der vierte Rang war möglich", meinte Bundestrainer Peter Rohwein.

Die Deutschen (916,4), bei denen Routinier Späth WM-Starter Tobias Bogner ersetzte, konnten diesmal nach dem ersten Versuch sogar noch mit dem zweiten Platz liebäugeln. Aber im zweiten Durchgang gab es keine entscheidende Steigerung.

"Morgen ist ein neuer Tag"

"Morgen ist ein neuer Tag", meinte Rohwein. Besonders realistisch sind die Chancen auf eine Spitzenplatzierung in der Einzelkonkurrenz am Sonntag (13.45 Uhr) allerdings nicht. Auch Rohwein gestand mit Blick auf die verletzten Michael Uhrmann und Michael Neumayer ein: "Unsere zwei Spitzenleute fehlen - da ist momentan nicht viel mehr möglich."

Schmitt (117,5+119 Meter) war nach Ansicht von Rohwein schon im ersten Durchgang "zu aggressiv". Hocke hatte mit 120 Metern zunächst für Hoffnung gesorgt, im zweiten Durchgang sprang er aber neun Meter kürzer. "Gerade im Team will man seine besten Sprünge zeigen - das hat nicht geklappt und ich habe mich geärgert", so Späth, der bei 115 und 114 Metern landete.

Wenigstens Ritzerfeld, der mit 122,5 und 117 Metern zwei halbwegs passable Sprünge ablieferte, konnte ein positives Fazit ziehen: "Ich habe nach dem Training schon an mir gezweifelt, war nach den Reisestrapazen auch ein wenig müde - aber es waren die besten Sprünge von mir hier."

© SID

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