Skispringen Weltcup
DSV-Adler starten gerupft in die neue Saison

Auf einige Neuerungen müssen sich Fans und Sportler einstellen, wenn am Freitag die neue Saison im Skisprung-Weltcup startet. So kann das deutsche Team statt acht nur noch sechs Starter ins Rennen schicken.

Der Skisprung-Weltcup startet am Freitag im finnischen Kuusamo mit neuen Regeln in die Olympiasaison. Die einschneidendste Veränderung sind die neuen Länderquoten, wodurch das deutsche Team nur noch sechs statt bisher acht Springer einsetzen kann. Damit muss sogar der viermalige Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) um seinen regelmäßigen Start in der Elite bangen, da er im Sommer keine überzeugenden Leistungen brachte.

Einen zusätzlichen Springer dürfen beim Auftakt Finnland dank des amtierenden Weltcup-Gesamtsiegers Janne Ahonen und Österreich als Gewinner des Nationen-Weltcups im letzten Winter einsetzen. Einen Bonus-Startplatz erhalten auch die beiden Topnationen im Continentalcup, der zweiten Liga im Skispringen.

Neu ist auch die Verlängerung der Grünphase vor dem Absprung von fünf auf zehn Sekunden. Die Skisprunganzüge müssen nach einem vorgegebenen Einheitsschnittmuster fabriziert sein, das durch ein weiter verfeinertes Kontrollverfahren überprüft wird.

Das Gesamtpreisgeld erreicht in diesem Winter 1,5 Mill. Schweizer Franken, wobei es pro Wettkampf 70 000 (Einzelspringen) bzw. 50 000 Schweizer Franken (Doppelveranstaltungen) zu gewinnen gibt.

© SID

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