Skispringen Weltcup
FIS plant Skispringen ohne Wetter-Probleme

Ein Plexiglas-Tunnel soll in Zukunft das Skispringen von Schanzen bei jedem Wetter ermöglichen. Ideen zur Umsetzung sollen die Veranstalter an den Weltverband richten. Wettbewerbe in Hallen wird es aber nicht geben.

Trockene Sprünge durch die Röhre garantiert: Der Ski-Weltverband FIS plant einen durchsichtigen Plexiglas-Tunnel über die Anlaufspur der Schanzen. "Diese Röhre soll den gesamten Anlauf abdecken. Ich kann mir sogar vorstellen, dass die Springer darunter abspringen, so dass die Röhre nach dem Schanzentisch trichterförmig zur Seite gebaut wird", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer der Bild-Zeitung. Termine für einen ersten Einsatz würden diskutiert. Er erwarte Ideenvorschläge der Veranstalter.

Skisprung-Wettbewerben in der Halle erteilte Hofer dagegen eine klare Absage. "Nein! Die Berge, der Schnee und der blaue Himmel sind unbezahlbar." Der mobile und rund drei Meter hohe Tunnel würde die Wetter-Probleme bereits erheblich verringern: "Es könnte schneien oder regnen - wir könnten trotzdem springen." Wind würde allerdings weiterhin gefährlich bleiben, denn am Ende der Röhre wären die Springer vor Böen nicht sicher.

© SID

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