Skispringen Weltcup
Morgenstern auch in Villach nicht zu schlagen

Der Österreicher Thomas Morgenstern hat im vierten Weltcup-Skispringen der Saison seinen vierten Sieg gefeiert. Zweiter wurde der Finne Janne Ahonen vor Gregor Schlierenzauer aus Österreich.

Thomas Morgenstern bleibt im Skisprung-Weltcup eine Klasse für sich. Der Österreicher feierte beim vierten Springen der Saison seinen vierten Sieg. Der Seriensieger gewann sein Heimspiel auf der Normalschanze von Villach mit 254,5 Punkten für 94,5 und 96 Meter. Platz zwei belegte der Finne Janne Ahonen mit 243,5 Zählern vor Gregor Schlierenzauer aus Österreich (242,5). Bester des deutschen Rumpfteams war Michael Neumayer aus Berchtesgaden auf Platz elf. Für 92,5 und 89 Meter erhielt er 228,5 Punkte.

"Da war mehr drin", meinte Neumayer und verschwand enttäuscht. Ein Sprung auf 89,5 Meter im zweiten Durchgang beraubte ihn aller Chancen auf das beste Resultat seiner Karriere. Am Ende lag er beim ersten Normalschanzenspringen seit der WM im Februar mit 228,5 Punkten stolze 26 Zähler hinter dem von 4 000 Fans umjubelten Sieger Morgenstern.

"Dieses Jahr will ich den Gesamtweltcup"

"Es passt derzeit einfach alles, ich freue mich riesig über den Heimsieg. Dieses Jahr will ich den Gesamtweltcup", erklärte Morgenstern nach dem vierten Triumph im vierten Saisonspringen. Der Finne Ahonen hatte in der Saison 2004/2 005 als letzter Skispringer vier Weltcup-Siege in Folge zum Saisonauftakt gefeiert. Im fünften Weltcup folgte dann allerdings ein zweiter Platz, weshalb Morgenstern mit einem Triumph beim zweiten Springen in Villach am Freitag (16.30 Uhr) zum alleinigen Rekordhalter aufsteigen könnte.

Stephan Hocke landete auf Platz 22, sein Oberhofer Teamkollege Jörg Ritzerfeld wurde 41. "Es war mal gut, endlich mal Weltcup-Punkte zu holen. Aber insgesamt fehlt einfach die Konstanz", meinte Hocke, Team-Olympiasieger von 2002. Ein deutsches Trio mit Michael Uhrmann, Georg Späth und Martin Schmitt fehlte nach dem Debakel beim letzten Weltcup in Villach. Uhrmann und Späth trainieren bis Sonntag in Lillehammer, Martin Schmitt muss wegen eines Magen-Darm-Infektes gänzlich pausieren.

© SID

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