Skispringen Weltcup
Morgenstern feiert zweiten Saisonsieg

Der Österreicher Thomas Morgenstern hat im zweiten Saison-Weltcup in Trondheim seinen zweiten Sieg gefeiert. Beim Sieg des Doppel-Olympiasiegers landete Michael Neumayer (Berchtesgaden) auf Rang elf.

Thomas Morgenstern hat im Skisprung-Weltcup im norwegischen Trondheim seinen zweiten Saisonsieg perfekt gemacht. Der Doppel-Olympiasieger baute mit 275,7 Punkten für 133 und 131 Meter im zweiten Weltcup-Springen der Saison seine Führung im Gesamtweltcup aus. Gregor Schlierenzauer machte als Zweiter mit 269,8 Punkten den österreichischen Doppelsieg perfekt. Platz drei belegte der Norweger Tom Hilde mit 268,2 Punkten.

Bester Deutscher war Michael Neumayer (Berchtesgaden) als Elfter mit 244,4 Punkten für 125 und 125,5 Meter. Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) war bereits in der Qualifikation gescheitert und betätigte sich als Vorspringer.

"Wir kämpfen uns ran, die Moral stimmt und wir werden schon wieder auf die Beine kommen. Nach ganz vorn fehlt uns natürlich was zu den beiden Überfliegern", kommentierte Bundestrainer Peter Rohwein.

"Ich bin sehr zufrieden. Wenn diese Sprünge mehr werden, kann ich später noch eine Schippe drauflegen und dann bin ich wieder vorn dabei", meinte Uhrmann. Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt dagegen hatte nach seinem enttäuschenden 28. Platz beim Saisonauftakt in Kuusamo/Finnland seinen Ski gewechselt und mit einem völlig missratenen Sprung die Qualifikation für die Top 50 verpasst. Er stellte sich als Vorspringer zur Verfügung und machte mit einem ordentlichen Sprung Hoffnung auf die Qualifikation für den zweiten Weltcup in Trondheim am Sonntag.

"Das war ein Blackout, Martin ist nur über die Schanze gestolpert", meinte Skisprung-Olympiasieger und ARD-Experte Dieter Thoma: "Aber man sollte ihn nicht ganz abschreiben." Auch Rohwein will trotz der nun über fünf Jahre dauernden Probleme nicht aufgeben: "Wir müssen bei Martin jede Chance zum Springen nutzen, wir wollen ja nicht schon nach dem zweiten Springen sagen: Das wars. Dazu ist Martin im Sommer zu gut gewesen, aber jetzt passt der Ski noch nicht."

Vierschanzentourneesieger Anders Jacobsen (Norwegen) war in der Qualifikation schwer gestürzt. Er kam mit einer leichten Gehirnerschütterung davon und konnte nach einem Krankenhaus-Aufenthalt nach Hause reisen. Jacobsen konnte im Gegensatz zu seinem im Probedurchgang schwer gestürzten Teamkollegen Sigurd Pettersen nicht antreten.

© SID

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