Skispringen Weltcup
Norwegische Skispringer feiern Doppelsieg in Japan

Beim Weltcup der Skispringer in Sapporo hat sich der Norweger Björn Einar Romören den seinen ersten Saisonsieg gesichert. Mit dem zweiten Platz machte sein Landsmann Roar Ljökelsoy den norwegischen Doppelsieg perfekt.

Doppelsieg für die norwegischen Skispringer Björn Einar Romören und Roar Ljökelsoy beim Weltcup im japanischen Sapporo. Nach zwei Sprüngen von der Großschanze distanzierte Romören bei seinem ersten Saisonsieg den Skiflug-Weltmeister Ljökelsoy mit 7,6 Punkten Vorsprung. Rang drei sicherte sich der Japaner Takanobu Okabe.

Die nur mit einer B-Mannschaft angetretenen deutschen Skispringer verpassten komplett das Finale der besten 30. Maximilian Mechler aus Isny kam als Bester nur auf Platz 35. Der Oberhofer Stephan Hocke, der sich ebenfalls noch Hoffnungen auf einen Olympia-Startplatz macht, wurde gar nur 48. und Vorletzter.

"Da fehlt mir die Kampfbereitschaft, die ganze Körpersprache stimmt nicht. Heute ist total alles daneben gegangen", meckerte Reinhard Heß als ARD-Experte am Mikrofon. Der ehemalige Bundestrainer und jetzige DSV-Chefcoach kündigte Diskussionsbedarf nach der Saison an. "Wir müssen ergründen, warum es zu so einer Entwicklung bei unserer so genannten zweiten Reihe gekommen ist. Im Moment bin ich erst einmal total enttäuscht."

Das traf auf die nach ihrem Triumphzug bei der Skiflug-WM am Kulm sprichwörtlich auf Wolke sieben fliegenden Norweger ganz und gar nicht zu. Im pausenlosen Schneefall der japanischen WM-Schanze von 2007 segelten Romören und Ljökelsoy den nach dem ersten Durchgang noch führenden Lokalmatadoren Takanobu Okabe sowie Daiki Ito im Finale auf und davon und verwiesen das Nippon-Duo am Ende auf die Ränge drei sowie vier.

Am Ende sicherte sich Romören mit 7,6 Punkten vor Ljökelsoy seinen ersten Saisonsieg und insgesamt fünften Erfolg im Weltcup. "Ich bin super in Form und denke, dass in diesem Winter noch mehr Siege dazu kommen", meinte Romören.

Janda und Ahonen gönnten sich eine Auszeit

Die überragende Vorstellung der Norweger, die als einzige Mannschaft der Weltspitze mit ihren Besten nach Japan gereist war, komplettierten Anders Bardal und Henning Stensrud auf den Rängen sechs und acht. Die souveränen Weltcup-Spitzenreiter und gemeinsamen Vierschanzentournee-Gewinner Jakub Janda (Tschechien) und Janne Ahonen (Finnland) waren nicht am Start.

© SID

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