Skispringen Weltcup
Nur Janda springt in Engelberg weiter als Uhrmann

Michael Uhrmann musste sich beim Weltcup-Skispringen im schweizerischen Engelberg nur dem Tschechen Jakub Janda geschlagen geben und landete auf dem zweiten Platz. Dritter wurde der Österreicher Andreas Kofler.

Die Freude bei Michael Uhrmann hielt sich trotz des glänzenden zweiten Platzes beim Weltcup-Skispringen von Engelberg in Grenzen, nur der Tscheche Jakub Janda sprang weiter. Der Sportsoldat vom WSV Rastbüchl stand zweimal 128,5 Meter und war mit 246,1 Punkten nur 6,1 Zähler schlechter als Janda. Rang drei sicherte sich Andreas Kofler aus Österreich.

"Es ist schade, dass es nicht mit dem Triumph geklappt hat. Ich war jetzt zweimal Zweiter und einmal Dritter in dieser Saison, natürlich will man dann irgendwann gewinnen", meinte Uhrmann enttäuscht. Überschattet wurde das Wochenende vom skandalösen Abbruch des ersten Springens im dichten Schneetreiben und dem schweren Sturz des Kasachen Radik Schaparow, der nach einer Brust-Operation sechs Wochen pausieren muss.

Der Tscheche Jakub Janda feierte mit 252,2 Punkten den vierten Saisonsieg und baute die Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Der Mann mit dem extremen Kamikaze-Flugstil ist jetzt großer Favorit für die am 29. Dezember beginnende Vierschanzentournee, doch der mit insgesamt 17. 000 Euro Weihnachtsgeld belohnte Uhrmann will ihm das Leben schwer machen.

Formschwacher Martin Schmitt trainiert im Schwarzwald

Georg Späth (Oberstdorf) und Alexander Herr (Schonach) waren neben Uhrmann die beiden einzigen deutschen Springer im Finale der besten 30, kamen dort aber über die Ränge 19 sowie 26 nicht hinaus. Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) hatte wegen Formschwäche auf den Start verzichtet und trainierte stattdessen im Schwarzwald. "Seine Formkurve zeigt deutlich nach oben. Ihn hat noch niemand auf der Rechnung, aber das kann sich schnell ändern", berichtete sein Heimtrainer Rolf Schilli.

© SID

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