Skispringen Weltcup
Rohwein verordnet Uhrmann und Co. Zwangspause

Beim Skisprung-Weltcup in Liberec werden Michael Neumayer, Martin Schmitt, Michael Uhrmann und Stephan Hocke eine Zwangspause einlegen. Georg Späth bekommt indes eine neue Chance.

Bei Peter Rohwein läuten die Alarmglocken. Der Skisprung-Bundestrainer hat nach den schwachen Ergebnissen der vergangenen Wochen die Notbremse gezogen und seinem Team vor der Skiflug-WM in Oberstdorf (21. bis 24. Februar) eine Weltcup-Pause verordnet. Michael Neumayer (Berchtesgaden), Martin Schmitt (Furtwangen), Michael Uhrmann (Rastbüchl) und Stephan Hocke (Oberhof) werden am Freitag und Samstag ausgerechnet bei der Generalprobe für die Nordische Ski-WM 2009 in Liberec fehlen.

"Formaufbau mit Blick auf Willingen"

Stattdessen gibt es für das Quartett ein Sondertraining von Freitag bis Sonntag in Oberstdorf. "Mit diesen vier Athleten beginnen wir den Formaufbau mit Blick auf Willingen und vor allem die Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf", begründete Chefcoach Rohwein den Verzicht auf den wichtigen Test in Liberec.

Die Lage ist ernst, schließlich hat der Deutsche Skiverband (DSV) für das Team und den umstrittenen Bundestrainer eine Medaille bei der Heim-WM zum Pflichtziel erklärt. Beim Heim-Weltcup vom 15. bis 17. Februar in Willingen soll das deutsche Quartett für die Skiflug-WM ein Comeback geben.

Georg Späth kehrt zurück

In Liberec kehrt dafür der nach seinen schwachen Ergebnissen im Januar aussortierte Georg Späth (Oberstdorf) in den Weltcup zurück. Zudem starten Jörg Ritzerfeld (Oberhof), Erik Simon (Aue), Kevin Horlacher (Degenfeld) und Tobias Bogner (Berchtesgaden) im WM-Ort von 2009.

"Diese fünf haben die Möglichkeit, sich durch gute Leistungen für das Heimspringen in Willingen und eine mögliche Teilnahme bei der Skiflug-WM in Oberstdorf zu empfehlen", sagte Rohwein. Ein WM-Ticket ist im deutschen Team noch vakant.

© SID

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