Skispringen Weltcup
Rückkehrer überzeugen beim Weltcup-Auftakt

Michael Uhrmann hat sich zehn Monate nach seinem Fußbruch für das Einzelspringen beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo qualifiziert. Michael Neumayer löste als bester Deutscher sein Ticket für Samstag.

Ein gelungenes Comeback haben Michael Uhrmann und Michael Neumayer nach überstandenen Verletzungen auf der Skisprungschanze gefeiert. Zehn Monate nach einem Fußbruch löste Uhrmann durch einen 119,5-Meter-Sprung in der Qualifikation für den Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo sein Ticket für das Einzelspringen am Samstag. Der 29 Jahre alte Team-Olympiasieger von 2002 war als einer der zehn Besten im Weltcup des Vorwinters vorqualifiziert.

Bester Deutscher war bei seiner Rückkehr nach einem Kreuzbandriss Michael Neumayer (Berchtesgaden/136,5 Meter) auf Platz sechs. Ansonsten schafften nur Martin Schmitt (Furtwangen/125) und Georg Späth (Oberstdorf/113,5) den Sprung in das erste Einzelspringen. Das deutsche Quartett dürfte auch für das Teamspringen am Freitag zum Saisonstart gesetzt sein. Stephan Hocke (Oberhof/105,5) und Christian Ulmer (Wiesensteig/104,5) schieden aus. Den Qualifikations-Sieg und 2 000 Euro Preisgeld sicherte sich der Slowene Jernej Damjan mit 140,5 Metern.

Uhrmann: "Es ist fast ein Wunder, dass ich wieder dabei bin"

"Ich brauche noch Zeit und muss mich noch rankämpfen. Aber es ist fast ein Wunder, dass ich wieder dabei bin", erklärte Uhrmann. Beim Training vor der Nordischen Ski-WM in Sapporo war der Polizeiobermeister aus Rastbüchl schwer gestürzt und hatte einen Trümmerbruch im rechten Mittelfuß erlitten. Trotz gelungener Operation drohte dem Olympiavierten von Turin lange das Karriere-Ende. Damit wollte er sich nicht abfinden, kämpfte verbissen und wurde nun mit der Rückkehr in den Weltcup belohnt. Bis zur Vierschanzentournee sollen Uhrmanns Defizite abgebaut sein.

"Zum Anfang wird es sicher nicht für die besten 15 reichen. Für mich ist es vor allem wichtig, wieder den Rhythmus zu finden", sagt Uhrmann. Druck spürt er nicht und verweist auf seinen 66. Platz aus dem Vorwinter. "In Kuusamo ist alles möglich. Hoffentlich haben wir hier endlich mal Glück mit Wind und Wetter. Dann kann ich mein Weltcup-Comeback so richtig genießen."

© SID

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