Skispringen Weltcup
Schmitt bei Morgenstern-Sieg auf Rang elf

Martin Schmitt hat beim Sommer-Grand-Prix in Einsiedeln den elften Platz erreicht. Es siegte der Österreicher Thomas Morgenstern vor Adam Malysz aus Polen und dem Slowenen Jernej Damjan.

Der viermalige Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt bleibt beim Sommer-Grand-Prix das deutsche Aushängeschild. Wie schon am vergangenen Donnerstag auf der Olympiaschanze im italienischen Pragelato hat Schmitt auch im Schweizer Einsiedeln für das beste Resultat für den Deutschen Skiverband (DSV) gesorgt. Im ersten Durchgang landete Schmitt nur bei 102m, machte den Patzer dann aber mit einem 109-m-Sprung wett. Mit 231,3 Punkten belegte der DSV-Adler aus Furtwangen letztlich den elften Platz, nachdem er in Pragelato Vierter geworden war.

Morgenstern siegt vor Malysz

Das vierte von zehn Springen der Grand-Prix-Serie entschied der Österreicher Thomas Morgenstern für sich. Der Doppel-Olympiasieger distanzierte im zweiten Durchgang die Konkurrenz mit einem Sprung auf 114,5m deutlich und verwies mit 248,3 Punkten Polens Weltmeister Adam Malysz (244,6) auf den zweiten Platz vor dem Slowenen Jernej Damjan (244,5).

Ins Finale der besten 30 Springer zogen auch der Oberstdorfer Georg Späth und Christian Ulmer aus Wiesensteig ein. Späth, der in Courchevel Dritter geworden war, belegte mit 226,1 Punkten den 18. Platz, Ulmer (213,3) wurde 28.. Im ersten Durchgang auf der Strecke blieben Erik Simon (Zschopau) und Jörg Rizterfeld (Oberhof).

Im Grand-Prix-Gesamtklassement führt Morgenstern nach seinem zweiten Saisontriumph nun mit 320 Punkten vor Malysz (300) und Pragelato-Sieger Gregor Schlierenzauer (236) aus Österreich. Spät (117) ist Siebter vor Schmitt (116).

Die Vierschanzenwertung der Serie entschied Morgenstern mit 1 017,8 Zählern vor Malysz (1 014,7) und Schlierenzauer (1 012,5) für sich. Die nächsten beiden Grand-Prix-Springen finden nun am 24./25. August auf der Großschanze im polnischen Zakopane statt.

© SID

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