Skispringen Weltcup
Schmitt bei Schlierenzauer-Sieg auf Platz sieben

Martin Schmitt hat beim Weltcup-Springen im kanadischen Vancouver beim Sieg des Österreichers Gregor Schlierenzauer Platz sieben belegt. Michael Uhrmann kam als 15. in die Wertung.

Skiflug-Weltmeister Gregor Schlierenzauer hat ein Jahr vor den Olympischen Spielen die erste von zwei Generalproben auf der Großschanze von Vancouver gewonnen. Der Österreicher siegte souverän vor seinem Landsmann Wolfgang Loitzl und übernahm das Gelbe Trikot des Gesamt-Führenden. Bester deutscher Skispringer war einmal mehr Altmeister Martin Schmitt als Siebter. Gleich drei Athleten, darunter Norwegens Klassemann Anders Jacobsen, wurden aufgrund von nicht normgerechten Sprunglatten disqualifiziert.

"Martin hat überzeugt und gezeigt, was er im Moment leisten kann. Solche guten Plätze sind auch enorm wichtig für die ganze Mannschaft", kommentierte der dreimalige Olympiasieger Jens Weißflog als TV-Experte im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) den bereits 11. Top-Ten-Platz von Martin Schmitt im vorolympischen Winter. Der Furtwanger hatte bereits nach dem ersten Durchgang als Sechster mit 133,5 Metern überzeugt und erzielte im Finale nochmals 133 Meter.

Uhrmann auf 15

Bundestrainer Werner Schuster zeigte sich auch mit dem 15. Platz von Michael Uhrmann (Rastbüchl) zufrieden. Daneben schafften auch Stephan Hocke (Schmiedefeld) und Severin Freund (Rastbüchl) auf den Rängen 23 sowie 28 den Sprung unter die besten 30 und kassierten Weltcup-Punkte. Vom deutschen Stammteam fehlt in Kanada nur Michael Neumayer. Der Berchtesgadener soll sich laut Schuster nach einem Infekt "endgültig auskurieren".

An der Spitze aber war der bereits in den Vorwochen überragende 19 Jahre alte Jungstar Schlierenzauer nicht zu schlagen. Der Weitenjäger segelte bereits im ersten Durchgang auf 142 Meter und verfehlte damit den Schanzenrekord nur um 1,5 Meter. Im Finale bedeuteten seine 139,5 Meter bei verkürztem Anlauf erneut Bestweite und den sechsten Saisonsieg. In der Weltcup-Gesamtwertung überflügelte Schlierenzauer den zuvor im Gelben Trikot segelnden Simon Ammann und liegt mit 1 220 Punkten nun 48 Zähler vor dem diesmal hinter dem Finnen Matti Hautamäki viertplatzierten Schweizer.

© SID

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