Skispringen Weltcup
Schmitt springt in Lahti auf Rang drei

Martin Schmitt ist beim Weltcup-Skispringen im finnischen Lahti auf Platz drei geflogen. Es gewann der Pole Adam Malysz vor dem Österreicher Andreas Kofler. Jörg Ritzerfeld landete auf dem 22. Platz.

Für Martin Schmitt geht es wieder aufwärts. Erstmals seit fünf Jahren ist der viermalige Weltmeister wieder auf einen Podest-Platz gesprungen. Beim Weltcup-Skispringen in Lahti erhielt Schmitt 255,7 Punkte für Flüge auf 121,5 und 124,5 Meter und musste nur dem Polen Adam Malysz (265,8 Punkte) und dem Österreicher Andreas Kofler (258,3) den Vortritt lassen. Jörg Ritzerfeld (Oberhof) landete auf Platz 22.

"Das ist eine Befreiung, wieder mit hier oben zu stehen", erklärte der mit 12 000 Euro Prämien belohnte Schmitt. Bundestrainer Rohwein lobte den Kampfgeist seines Teamkapitäns: "Es hat ja lange genug gedauert, aber umso höher ist es einzuschätzen. Nach der WM war die Stimmung auch wegen dem Uhrmann-Sturz unten, aber Martin hat weiter Vollgas gegeben. Das ist der Lohn."

Auf der Schanze, auf dem er am 1. März 2002 zum letzten seiner 28 Weltcup-Sieg geflogen war, reichte es endlich wieder zu einem Podestplatz. Letztmals hatte er dieses Gefühl am 13. März 2002 in Falun genossen. Danach folgten fünf Jahre voller Abstürze, ehe vor Saisonbeginn ein Trainerwechsel zum Österreicher Stefan Horngacher den Aufschwung brachte. Der 29 Jahre alte Schmitt sieht sich aber noch längst nicht am Ziel seiner Wünsche: "Ich will irgendwann wieder ganz oben stehen. Bis Olympia 2010 mache ich auf jeden Fall weiter."

Jörg Ritzerfeld fiel von Platz neun nach dem ersten Durchgang noch auf Platz 22 zurück. Der nicht für die WM berücksichtigte Georg Späth stürzte bei seinem Comeback auf Platz 36 ab, Stephan Hocke landete auf Platz 43. Bei schwierigen Windbedingungen schafften allerdings auch die "Überflieger" Gregor Schlierenzauer (Österreich/37.) und Gesamtweltcup-Spitzenreiter Anedrs Jacobsen (Norwegen/31.) nicht den Sprung ins Finale. Der Vorsprung von Jacobsen schrumpfte damit auf 134 Zähler vor Malysz - bei sechs noch ausstehenden Springen.



© SID

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