Skispringen Weltcup
Skispringen in Lahti vom Winde verweht

Der Skisprung-Einzelwettbewerb in Lahti musste wegen des starken Windes abgebrochen werden. Der Wettbewerb wird am Montag in Kuopio nachgeholt.

Auch am Sonntag machte das Windchaos von Lahti den Skispringern einen Strich durch die Rechnung. Bei der mehrmals verschobenen Einzel-Konkurrenz gingen nur 17 der 65 Springer über den Bakken, dann entschied die Jury nach einer längeren Pause gegen eine Fortsetzung. Der Internationale Ski-Verband (FIS) teilte am Sonntagabend mit, dass der Wettbewerb am in Kuopio, der nächsten Weltcup-Station, nachgeholt wird. Um 16.00 Uhr beginnt die Qualifikation, um 17.30 Uhr startet das Springen.

Das Springen in Lahti war mit anderthalb Stunden Verspätung ohne Probeversuch begonnen worden und sollte mit nur einem Durchgang gewertet werden. Jörg Ritzerfeld war als einziger deutscher Athlet schon an der Reihe gewesen. "Der Wind dreht und wechselt, da braucht man eine große Portion Glück, um gute Bedingungen zu erwischen", meinte der Oberhofer. Mit nur 96,5 Metern war Ritzerfeld beim Abbruch abgeschlagener Neunter. Es führte der Kasache Radik Tschaparow mit 114 Metern.

Auch das Mannschafts-Springen am Samstag war nach mehrmaliger Verschiebung abgesagt worden. Am Dienstag steht in Kuopio planmäßig ein Springen auf dem Programm. Den Gesamtweltcup hat der Österreicher Thomas Morgenstern bereits sicher, mit bisher zehn Siegen jagt er den Rekord des Finnen Janne Ahonen aus der Saison 2004/05 mit zwölf Erfolgen.



© SID

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