Skispringen Weltcup
Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt vor dem Aus

Finanzierungsprobleme stellen die Organisatoren des Skisprung-Weltcups in Titisee-Neustadt vor ernsthafte Probleme. Bis zum 30. September soll nun eine endgültige Entscheidung über die Veranstaltung fallen.

Der Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt wird voraussichtlich nicht stattfinden können. Wegen finanzieller Probleme ist eine Austragung der Veranstaltung am 3./4. Februar kaum noch zu realisieren. Der Deutsche Skiverband (DSV) und die Organisatoren vereinbarten bei einem "Krisengipfel" am Donnerstag lediglich, dass die regionalen Macher die Situation vor Ort noch einmal prüfen und bis zum 30. September eine Entscheidung gefällt werden soll.

Das Kostenproblem, angeblich fehlen rund 400 000 Euro, entstand wegen der ungeklärten TV-Übertragung durch RTL. Der private Sender hat Vorbehalte wegen der Termindichte im Wintersport am fraglichen Wochenende. Der DSV kann laut Präsident Alfons Hörmann den Fehlbetrag für die TV-Produktion und die Flutlichtanlage nicht ausgleichen.

"Die über die letzten Wochen hinweg geführten Gespräche mit den Partnern, RTL, Titisee-Neustadt und dem Deutschen Skiverband haben gezeigt, wie schwierig es ist, die Situation zu meistern", so Hörmann: "Da die Zeit drängt, haben wir uns darauf verständigt, dass die Organisatoren bis zum 30. September nach einer Lösung vor Ort suchen."

Der DSV müsste den Weltcup an den Ski-Weltverband zurückgeben, der dann über einen Ersatzausrichter entscheiden muss. Es gibt bereits Spekulationen, dass Klingenthal im Vogtland mit seiner neuen Schanze einspringen könnte.

© SID

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