Skispringen Weltcup
Springen von Lillehammer auf Samstag verlegt

Wegen zu starken Windes musste das für Freitag geplante Weltcup-Springen im norwegischen Lillehammer abgesagt werden. Am Samstagnachmittag soll nun, allerdings in Oslo, ein zweiter Versuch gestartet werden.

Windspitzen bis 30 Stundenkilometer haben eine Austragung des Weltcup-Skispringens im norwegischen Lillehammer am Freitagabend unmöglich gemacht. Nach dreimaliger Verschiebung beendete die Jury vorerst die Hoffnungen von Martin Schmitt auf seinen zweiten Podestplatz der Saison nach seinem dritten Platz am vergangenen Sonntag in Lahti. Das Springen soll nun am Samstag (16.00 Uhr) am Holmenkollen in Oslo nachgeholt werden.

Der Pole Adam Malysz hat die letzten beiden Springen gewonnen und führt damit unangefochten in der Gesamtwertung des Nordic Tournaments. Das Finale der "Vierschanzentournee des Nordens" wird nun in zwei Springen am Samstag und Sonntag in Oslo stattfinden.

Sechste Absage in diesem Winter

Vor Lillehammer waren in diesem Winter bereits die Wettbewerbe in Kuusamo/Finnland, zweimal in Harrachov/Tschechien, Vikersund/Norwegen und Zakopane/Polen dem turbulenten Wetter zum Opfer gefallen. "Das ist der komplizierteste Winter seit langem. Der Wind in Lillehammer war wegen einer durchziehenden Front zu stark und böig. In Oslo haben wir hoffentlich mehr Glück", erklärte Rennsportdirektor Walter Hofer.

Schmitt, der in der Qualifikation als bester Deutscher auf Platz elf geflogen war, war enttäuscht: "Ich komme zur Zeit gut zurecht. In Lillehammer habe ich meinen ersten Weltcup gewonnen, aber heute ging einfach nichts."

© SID

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